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Montag, 21. Februar 2011

Die Müllers

Die Müllers sind die Familie meiner Vorstellung aus der 70-er Jahre  Deutschland. "Made in West Germany"
 In meinem Deutschbuch stand auf der ersten Seite, als Übungssatz: "Guten Tag, ich heiße Klaus Müller...." 
Ich sah Herr Klaus Müller immer vor meinem geistigen Auge.
Er war eine Mischung aus dem Illustrations Klaus, einige freundlich lächelnde schnurbartige Männer aus dem Quellekatalog und Herr R, der deutscher Freund meiner Eltern, der uns in den 70-ern einmal im Jahr in Ungarn mit Familie besucht hat. 
Sie kamen mit einem schicken Mercedes. Vater, Mutter 2 Kinder. Sie brachten manchmal auch ihre Freunde mit, auch Vater, Mutter 2 Kinder und viele tolle Geschenke, "Made in West Germany". Es war immer unglaublich aufregend. 
Als ich diese 70-er Jahre Pappfiguren bei Ebay sah (unterrichts Hilfsmittel für Grundschulen), erkannte ich sie gleich. Die Müllers!
Die deutsche  Familie meiner Träume. 
Darf ich vorstellen?

Klaus Müller, Versicherungsvertreter, Hausbesitzer. Ist viel unterwegs.  Am Wochenende mäht er den Rasen.



Frau Birgitt Müller. Gelernte Drogistin. Arbeitet halbtags. Ihre Freizeit gilt für die Einrichtung des Hauses. Es wird so schön! 


Peter Müller. 9 Jahre alt. Kann schon schreiben und das Einmaleins. Er möchte Feuerwehrmann werden. 


Susi ist 5 und geht in den Kindergarten. Kann schon ihren Namen schreiben und hat ein Hund namens Fifi. 

Maria ist 3 Jahre alt. Pipi in die Hose macht sie nur noch selten. Ihre Haare sind schöner als Susis. 


Irmi wird bald 1. Außer babababa und dadadada kann sie noch nicht viel sprechen. 
Oma Irmgard ist die Mutter von Brigitte. Wohnt neben der Familie, hütet die Kinder und kocht vernünftig. Maggi gibt es bei ihr nicht. 




So jetzt kennt ihr sie. Ich trage sie seit Jahrzehnten in meinem Herzen und möchte sie nicht mehr missen.

(Ja, es sind 4 Kinder. So kann ich immer meinen Träumen anpassen, welche 2 gerade mitspielen dürfen) 


Lieben Dank an meine reale deutsche Familie und Freunde, die  bei der Traumdeutung eine wesentliche Rolle gespielt haben und sich in diese Bildern sich sicherlich erkennen werden.


Samstag, 19. Februar 2011

Lieblingsspiele

Zu Emils Lieblinsbeschäftigungen gehört momentan außer den Rollenspielen - heute durfte ich  schon ein Honigbär, ein Eichhörnchenmutter, ein gefährlicher "Dinosaurusrex", ein "Lagerfeuermacher" und Baumeister sein - das Spielen mit Bauklötzen.
Die ganze Diele wird in Stundenlanger feinarbeit in Fantasielandschaften umgebaut.
Wegräumen ist natürlich verboten!







Der Heißgeliebte Werkbank:
Es vergeht kein Tag, ohne den Satz: "Ich muss jetz erst ein bißchen Sägen." Ja, mit einer echten kleine Kindersäge, aber natürlich unter Aufsicht. Hammern darf er auch alleine. Es werden unzählige Nägel in Bretter gehauen und dann wieder "ausgezangt".

Der aus dem Wald mitgebrachte Baumstamm, wurde in monatelanger fleißarbeit bearbeitet. Erst die Rinde mit eine Zange entfernt, dann kamen die Sägespuren. Das Werk ist noch lange nicht fertig.

Mit Wasserfarben malen:


Und Bücher:




 und noch mal Bücher

Womit spiel(t)en Eure Kinder am liebsten, oder was war euer Lieblingsspiel? 
Ich habe am liebsten mit meiner Schwester Rollenspiele gespielt. Ob drinnen oder draußen, immer mitbezogen waren unsere beiden großen Babypuppen und zwei großen Teddys, womit bei meiner Mama jetzt die Enkelkinder spielen. Die andere Leidenschaft gilt den Papierpuppen.
Die großen Schwestern von Emil verbrachten ganze Nachmittage mit dem Puppenhaus und der Verkleidungskiste. 

Dienstag, 15. Februar 2011

Kleiner Abenteurer

Ich warte so sehr auf den Frühling! Ich möchte endlich frisches Grün sehen, barfuß über Wiesen laufen, von der warmen Frühlingssonne das Gesicht streicheln lassen, den Duft der frischen Erde in der Nase haben, den Fuß vom Rasen kitzeln lassen......
Aus der Serie "Kleiner Abenteurer"- Collagierter Polatransfer




Ein Bild aus der Serie habe ich schon mal hier
gezeigt. Der Rest kommt, wenn der Frühling da ist! Er lässt es nähmlich auf sich warten und unserer kleiner Abenteurer sieht momentan so aus:
Letzter Samstag! Heute schneite es wieder.

Die ersten Gartentage endeten statt grün in weiß.

Schaut mal hier!

 Es war schön mit dem Winter, aber jetzt würde ich mich gerne verabschieden und weiß auf grün wechseln.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Pom-pom Taschen

Ihr habt bei meine Frage letztens dafür gestimmt, dass die Taschen in einer Homekollektion bleiben dürfen, also bleiben sie auch.
Habe allerdings angefangen verschiedene Richtungen auszuprobieren. Neben den verspielt applizierten jetzt auch mit Pom-poms.
Es hat mich richtig gepackt mit der Bommelherstellung. Ich kann kaum noch aufhören. Ob Papier, Wolle, dünne Fäden (sie dauern so lange, ich versuche sie als meditative Tätigkeit zu sehen und trotzdem verliere ich die Geduld dabei. Gott sei Dank ist meine gute Fee Lilly, dabei wesentlich geduldiger und produziert sie mir mit größtem Ausdauer), Papier oder Seide, wie oben.
Die ersten zwei Exemplare sind schon im Shop 
zu finden. Es werden demnächst weitere Experimente folgen, wie gesagt, es fängt an Spaß zu machen. 

Sonntag, 6. Februar 2011

Kitchen Stories

Nein, ich möchte nicht über den wunderbaren norvegischen Film, mit diesem Titel berichten, die kennt ihr schon bestimmt, sondern einige Bilder aus unserer Küche zeigen.
Ihr könnt alle  Bilder zweifach vergrößern

Ich liebe alte Wände mit ausgeblichener, abbläternder Farbe, ausgeschlagenem Rost und Kalk, wie in vergessenen Fabrikhallen.  Leider haben wir nicht das Glück, so ein Original zu besitzen, habe ich also etwas nachgeholfen.


Wand - mehrschichtige Pigmentlasur   
Bis vor Kurzem hing auf der weißen Wand diese Illustration, am Tisch klare weiße Stühle. Jetzt die Sammlung alter Werbebuchstaben, im Setzkasten Margarinefiguren aus den 50-er Jahren, neben der alten Lithostein, Zeichnungen, Fotos und Fundstücke. Auf den bequemen Stahlrohrstühlen aus den 40-er Jahren bleibt man gerne noch lange nach dem Essen sitzen.


Diese Radierung  lag unter dem Weihnachtsbaum

Waage aus den 60-er Jahren und noch ein Lithographie-Stein

Die Kochseite ist übersichtlich

Der "Formschnabel" im Backblech wünscht gesundes Essen

Holländische Zuckerdose und ein Illustriertes Kochbuch aus meiner Sammlung
Und jetz erstmal eine "kleine Schwarze" aus dem ungarischen Bistrogläschen. Mit zwei Zucker bitte!

Donnerstag, 3. Februar 2011

Gelbfieber


Nachdem Ricarda auf ihrem Blog, 23 qm Stil, die Frage stellte, wer wieviel Gelb zum Decorieren einsetzt, strahlten viele Blogs in  einem heiteren Gelb. Gelb ist nicht nur die Farbe der Heiterkeit, Freude und Sonne, sondern  auch die Farbe des Neides. Ich bin tatsächlich fast ein bißchen neidisch geworden, bei dem Anblick der wunderbaren Einrichtung- und Deocogegenstände, die ich bei einigen von Euch gesehen habe.
Ich bin nun auch auf die Suche gegangen und fand zwar nicht viel, aber doch Einiges von der gute Laune Farbtupfer, bei uns zuhause.
Besonders gerne mag ich Gelb in grauer Gesellschaft

Vor Jahren gekauft, jetzt wieder ausgegraben.



50-er Jahre Snackschälchen - nicht nur die gelbe Rückseite, sondern auch die fröhliche Illustrationen sorgen für Heiterkeit

Emil fand auch was Gelbes....

....Bibo bekam gleich einen neuen Nest

Der Stoff kam mit der heutigen Lieferung . Die Schachtel hütet ein schönes textiles Büchlein.

Lillys Schminkkofer

Sauer macht lustig, gelb auch!

Prost!

Dienstag, 1. Februar 2011

Robotis Award - die wahren 7

Stephie (wie ich eben ihren echten Namen erfahren habe) von Roboti liebt,  schmiss die alten Regeln, kreirte kurzerhand einen alten Award neu und lädt ein mitzumachen.   Weil ich geschmissene Regeln und gelüftete Geheimnisse liebe, mache ich gerne mit. 
Schaut mal auf  ihren Blog, dort könnt ihr die regellosen Regel lesen und gleich mitmachen! 

Die wahren 7:

Geheimnisse entdecken und hüten

 alte Türbeschriftung unseres Kriechkammers

Winterstiefel gegen Sommerschuhe tauschen



Mit schwarzer Zeichentusche und Feder zeichnen
Eintritt ins Schlafzimmer

Verbotenes betreten

Mitbringsel von der Timm Ulrichs Austellung

Plunder sammeln und zur Kunst erheben


Unverfälschtes genießen



 Den wahren Menschen entdecken