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Dienstag, 31. Januar 2012

Bügel - LOVE


Heute hatten wir ein riesen Bügelspaß in der Werkstatt, obwohl Bügeln nicht unbedingt zu meinen Lieblingstätigkeiten gehört. Eigentlich hätten wir (meine liebe Praktikantin Anabell und ich) Kissen nähen müssen, aber wir haben uns den Spaß gegönnt und mit Bügelperlen gebastelt.
Kennt ihr sie noch? Eigenlich habe ich die für Emil gekauft für verregnete Nachmitage. Nach der kunterbunten Bastelei hatte ich wirklich Lust, mal zu experimentieren.

Zutaten: bunte Perlen und Steckplatten. Wenn man keine Lust hat die millionen Kleinteile zu sortieren, kauft man schon die Farbperlen in einzelne Tütchen verpackt im Bastelladen oder Online. Es gibt ganz tolle Farben, ich muss mich auch noch aufrüsten.

Nachdem man die Grobmotorik  überwunden hat und die Form fertig gesteckt ist, durch ein Backpapier anbügeln, damit die Perlen aneinanderschmelzen. ( Ihr könnt sachter rangehen, als ich. Ich bügelte  mit so einem Eifer, dass mein Motiv mit der Steckplatte zum ewigen Liebe verschmolz.)



Der Vogel ist Anabells Werk.
Buchstaben in leuchtend Pink finde ich ganz toll. So verwandelte ich die Bügelperlen in Liebesperlen und bastelte eine Liebesmobili.
Als Stäbchen verwendete ich alte Webstuhllitzen, es tun aber auch Draht, oder fertiggekaufte Mobilistäbe.

Noch paar Tape-Fähnchen rangeklebt und fertig. Man könnte auch schwarz-weiß Fotos in Kreisform ausschneiden und dazwischen hängen. Vielleicht ein Valentistag Deco?  

Schluss für heute, werde morgen weiterbügeln. Gute Nacht und habt rosarote Liebesträume.

Samstag, 28. Januar 2012

Mein erster Brockhaus

Das "bunte Bilder-ABC" fand ich neulich im Oxfam Shop.
Ich mag diese typischen 70-er Jahre Illustrationen genauso, wie Emil. Er sucht begeistert die Buchstaben der Familienmitglieder. Es heißt dann: "Mama, du bist ein Esel und ich bin ein Elefant, aber du kannst auch eine Maus sein, weil du eine Mama bist und Papa ist ein Photoappafierer (Fotograf). 




Montag, 23. Januar 2012

Getaggt!? oder besser Fragen ohne Antwort

Wieder mal ein neuer Begriff, den ich gerade gelernt habe. Ich wurde von Frau Uschi getaggt. Im ersten Moment dachte ich: Was in Himmels Willen will sie von mir?  Reichen nicht schon die Awards?
(Zugegeben, die haben mittlerweile eine lange Nase bekommen, auch wenn sie nett gemeint sind).
Beim Taggen (schreibt man es so?) geht es um persönlich gestellte Fragen. So finde ich es wesentlich interessanter. Es erinnert mich an die "Fragen ohne Antwort" in der Vogue, die ich ganz spannend finde.

Hier die von Frau Uschi gestellten 11 Fragen und meine Antworten dazu:

1. Langschläfer, oder Frühaufsteher?
Meine biologische Uhr sagt: Nachteule und Langschläfer. Weil aber dafür keiner Rücksicht nimmt, klingelt der Wecker um halb 7. Wenn der nicht klingelt, dann will Einer in dieser Familie um halb 7 Kakao trinken. Also Frühaufsteher und trotzdem Nachteule. Ich unterrichte mehrmals die Woche bis 9 Uhr abends und brauche danach etwas Zeit um die tausenden Bilder in meinem Kopf zu verwalten. Vor Mitternacht gibt es nur sehr selten Licht aus. 
Diagnose: Kurzschläfer

2. Mein letzter Fehlkauf...
sind ein paar Ohrringe, die noch vor dem ersten Tragen auseinander gefallen sind.  Hübsch sahen sie trotzdem aus.

3. Fleisch oder Gemüse?
Viel Gemüse und wenig, aber  gutes Biofleisch. Auch sehr gerne Fisch.

4. Was hast du zuletzt genäht?
Natürlich Kissen.
5. Wo gehts in Urlaub dieses Jahr?
Vor kurzem entschieden und ein wunderschönes Häuschen gebucht in der Normandie. Freu mich rieseig darauf!  Ich liebe diese Landschaft, das Meer, die felsige Küste, das Licht, den Käse......


6. Derzeitiger Lieblingssong?
Ich bin nicht der "Lieblingsmensch". Ich habe kein Lieblingsessen, kein Lieblingskleid, keine Lieblingsfarbe, kein Lieblingsband und auch kein Lieblingssong. 
Ich höre gerne immer nach Lust und Laune und querbeet.
Ich habe drei neue Alben, die ich jetzt öfter höre. Das neue Album von Amy Winehouse (Lioness: Hidden Treasures, von Tom Waits (Bad as me) und das wunderbare Album Biophilia von Björk.
Ich sag doch, querbeet. (einige tolle neue Alben stehen schon auf der Wunschliste, die sind serh jazzig)

7. Kino oder DVD?
Ich war schon ewigkeiten nicht mehr im Kino, obwohl ich es gerne mag.
(am Liebsten altmodische Kinos mit kleinen Kartenhäuschen und alten roten Sesseln.) 
DVD habe ich auch schon lange nicht mehr geschaut, obwohl wir eine tolle kleine Filmesammlung haben. 
Also beides, oder keines. (ich möchte unbedingt den Film "Ziemlich beste Freunde" anschauen, schwärmen so viele davon. Wenn ich es nicht verpasse im Kino, sonst auf DVD).

8. Mein Tipp für das ungemütlich nasse Wetter?
Indianerutensilien basteln. Scrabbeln spielen, in Gartenbüchern blättern und über Blütenpracht träumen, Möbelrücken und Vasen umstellen, Teig kneten und eine herrlich frische Pasta kochen, dabei laut Paolo Conte hören und mit Prosecco auf das Regenwetter anstoßen. 

9. Welches Buch lese ich gerade?
Es stapeln sich mehrere neben meinem Bett. Reiseführer Normandie,  The Selby is in your place- sooo toll, eindlich mal ein Wohnbuch nach meinem Geschmack), das Fotoband Little Adults von Anna Skladmann, Jamie Oliver Unterwegs, der Grüffelo, eine Stapel Indianerbücher und nicht vergessen 6,7,8, Gute Nacht.  Ein wunderschön illustriertes Buch mit kleinen Reimen von Michael Roher. (den Muss ich euch noch unbedingt zeigen)
Wie ihr sieht keine Romane, leider keine Zeit dafür, aber in den Urlaub kommen welche mit!

10. Kaffe oder Tee?
Nur Espresso und das nach diesen Regeln:
schwarz, wie die Nacht,
heiß, wie die Hölle,
süß, wie die Liebe
und rein, wie ein Engel
Ich muss euch verraten. Espresso ist meine einzige Sucht. 5 am Tag sind der Durchschnitt.
11. Ob ich auf etwas im Moment spare?
Ja, Urlaub und einige kleine vintage Designschätze, die vielleicht irgendwo auf ein neues Zuhause warten.  Mal schauen, was uns über den Weg läuft. Vorfreude ist die schönste Freude.


Hier die Regeln:(oder macht einfach neue)

1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat.
2. Beantworte die Fragen, die gestellt worden sind.
3. Tagge anschließend 5 weitere Leute.
4. Gib den "Getaggten" Bescheid.
5. Stelle 11 Fragen an die "Getaggten".


Ich Frage:

Jetzt noch 11 Fragen:

1. Worauf achtest du, wenn du zum ersten mal jemanden begegnest? 
2. Was bedeuten dir deine Kindheitserinnerungen?
3. Kannst du ein Gedicht auswendig?
4. Was würdest du tun bei einem Lottogewinn mit Jackpot?
5. Schwarz oder weiß?
6. Schönheit ist für dich.....
7. Dein letztes visuelles Erlebniss?
8. Was verbirgt deine Handtasche?
9. Hattest du jemals den Wunsch gehabt ein Mann zu sein?
10. Worauf würdest du nie verzichten wollen?
11. Heute oder Morgen?


Wäre gespannt auf Eure Antworten und Fragen.

Sonntag, 22. Januar 2012

Ungarischer Apfelkuchen

Mein erster und hoffentlich nicht letzter Beitrag zum Sonntagssüß. Bei uns scheinen unsichtbare Süßigkeitenmonster zu wohnen, die sich vom frischen Kuchen ernähren und nur Krümel hinterlassen. 
Jetzt war ich aber schneller als sie. Vielleicht habt ihr Lust nachzubacken. 


"Almás béles"


gut 1-1,5 kg säuerliche Äpfel schälen (ich mag sie mit ganz viel Äpfel, deshalb mache ich lieber immer mehr. Falls was übrig bleibt kann man sie in Blätterteig füllen oder zum Pfannkuchen und Reibekuchen essen.


und auf einer gröberen Reibe abreiben. 

Mit beliebig viel Zucker und Zimt zum Kochen bringen. 
Ohne Deckel und beim öfteren Rühren so lange Kochen, bis die Flüssigkeit verdampt ist. Auskühlen lassen.

Inzwischen den Teig vorbereiten:

400 gr Mehl
200 gr Butter oder Margarine
2 Eigelbe
2-3 Eßl Schmand, saure Sahne oder Yoghurt (tradidionell wird Schmand benutzt)
prise Salz
abgeriebene Schale einer Biozitrone
(auf keinem Fall Zucker in den Teig!)

Schnell verrühren, in zwei gleiche Teile teilen und beide ausrollen. 
Ich backe sie, wie meiner Oma sie damals auch, in einer rechteckigen emailierten kleinen Bräter (etwa 20x40cm) aber es geht sicherlich auch in einer Tortenform.
(damit Kuchenboden und Deckel genau passen, drehe ich den Bräter um, lege ein Sück Backpapier darauf, und rolle den Teig direkt auf Formgröße. Mit der Hilfe des Backpapiers ist es einfach, die Teigplatten in die Form zu heben.
Den ausgekühlten Apfel 1,5-2 cm dick auf den Boden verteilen. Deckel drauflegen, mit einem aufgeschlagenen Ei bestreichen, mehrmals mit einem Gabel einstechen.

und in auf 220 Grad vorgewärmten Ofen goldgelb Backen.

Auskühlen lassen, in Rechtecke schneiden und genießen.




Mittwoch, 18. Januar 2012

Ein neues kreatives Jahr...

..wünsche ich euch! Ich weiß, es ist schon mitte Januar. Ich habe etwas Zeit gebraucht um mich zu sammeln nach der sehr arbeitsintensiven Vorweihnachtszeit und mich auszukurieren von der sehr hartnäckigen Nasennebenhöhlenentzündung. 
Jetzt bin ich wieder mit Lust, Laune und vielen neuen Ideen da. Das Jahr hat begonnen seine neuen Spuren zu hinterlassen.