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Samstag, 29. September 2012

Kürbis-Kürbis und noch mal Kürbis


Der Kürbis hat Hochsaison und die Ernte wird mit zahlreichen Kürbisfesten auf dem Land gefeiert. Ich liebe diese Erntedankfeste, ob sie den Kürbissen, Äpfeln, Pilzen oder Kartoffeln gewidmet sind.
Heute waren wir auf einem schönen Kürbis-Kinder-Kunst Hoffest mit Bauernmarkt, viele Köstlichkeiten rund um den Herbst zum gleich essen, oder zum mitnehmen. Kunsthandwerk in der Scheune, Musik, Heuhüpfburg, Kürbisbemalen, Herbstbasteleien für die Kinder und jede Menge Kürbisse rundeten das Programm ab. 



Kleine Kürbisse, große Kürbisse, runde, lange, runzlige, glatte, grüne, weiße, orangene, nach Kastanien oder Maronen duftende, zum Einlegen, Kochen, Backen oder sogar zum roh essen. 
Als Chutney, Marmelade, Waffel, Kuchen, Suppe, im Bratwurst, im Brot, auf dem Brot, zum Dekorieren, bemalen .........
Die Entscheidung war nicht leicht. Ich habe mich unter anderem für diese entschieden:



Es sind kleine (etwa 15 cm  Durchmesser) Kürbisse zum backen und auslöffeln. 
Die wurden gleich gekauft inklusive dem Tipp der Bäuerin, die zum Dipp zu verarbeiten. 
Obwohl ein Abendessen eigentlich absolut unnötig war, musste ich gleich ein Versuch starten. 
Jetzt bin ich am Platzen und ich will noch mehr! Noch mehr von diesen kleinen hübschen, leckeren Kürbissen. 

Hier die gelungene Kreationen (sicherlich schmecken die genauso gut mit anderen zum Backen geeigneten Sorten auch):

Kürbisdipp - 

Kürbisse waschen, die Kappen abschneiden und die Kerne auskratzen (wie bei den Halloweenkürbissen).
Ein Stück Butter in den Kürbis geben, Salzen, Pfeffern, "Deckel" darauflegen und  für etwa halbe Stunde in den Ofen schieben. Man kann sie jetzt gleich, wie Ofenkartoffel essen, oder fein gewürzt für verschiedene Dipps verarbeiten.  Die Servierschale ist schon gleich mitgeliefert. (Die Bäuerin hat zur Begeisterung vieler Kunden den Tipp gegeben die Kürbisse 6-8 Minuten in der Mikrowelle zu garen.
Ich bin kein Mikrowellenfreund und habe lieber die halbe Stunde Backzeit in Kauf genommen.

Bäuerinart:

Das weiche Kürbisfleisch vorsichtig abkratzen, mit der geschmolzenen Butter, etwas Creme Fraiche, Joghurt oder Frishckäse, Salz, Pfeffer und fein geschnittenen Frühlingszwiebeln in der Schale vermischen. Mit Petersilie bestreuen und servieren.

Indisch:

Vor dem Backen 1-2 nicht geschälte Knoblauchzehen mit in den Kürbis geben.
Nach dem Backen den schönen weichen Knoblauchmus aus der Schale drücken.
Mit geriebenem Ingwer, Salz, Pfeffer, Curry (ich nehme gerne den scharfen Madras-Curry), würzen. Nach Belieben mit Zitronensaft abschmecken und fein geschnittenem Chilischoten garnieren.

Italienisch:

Statt Butter ein Schuss Olivenöl in den Kürbis geben.
Salz, Pfeffer, eine gute Handvoll fein geschnittene, frische Basilikumblätter, oder andere italienische Kräuter, Olivenöl und schön viel frisch geriebenen Parmesan dazu geben. Gut mischen und servieren.

Zum gersöteten Brot oder Gemüsesticks ein Genuss! Leider war es schon zu dunkel um schöne Fotos zu machen. Geschmeckt hat es aber köstlich.


Die Variationsmöglichkeit ist unendlich, ähnlich wie bei der Kürbissuppe. Die koche ich am liebsten mit viel Ingwer, Kokosmilch, und Limetten. Würde vielleicht sogar als Dipp durchgehen.  Ihr werdet bestimmt tolle Rezepte kreieren. Lasst Euch schmecken.
Ich stoße jetzt mit einem orange-gelben, leicht herben Kürbissecco auf dem goldenen Herbst an!






Mittwoch, 19. September 2012

Erholt

Ich melde mich nun wieder gesund zurück, nachdem Emil uns alle erfolgreich mit seinem Scharlach angesteckt hat. Außer der Hausherr kämpfte die ganze Familie mit den Streptokokken. Nun haben wir gewonnen.
Zur Belohnung durften wir 3 Tage bei Opa, nähe Frankfurt  uns enderholen.


Eine Hafenfahrt macht nicht nur kleinen Leuten Spaß



Selbst in einer so modernen Stadt leben noch die Traditionen


... und sieht auch so aus.



Die Schräglagen der Schräbergerten haben mich wirklich fasziniert. Viele sind leider selbst bei so einem grandiosen Blick lange verlassen. Doch zu steil?



Aaaaaaa. Nein,  alles frei, keine Streptokokken....

 

Ach, das Leben kann so, süß sein. (Bei Opa gibt es gleich zwei von den "Kreppels´s" hintereinander.
Wie heißen die Dinge bei Euch? Kreppel ist ein neues Wort in meinem deutschen Sprachschatz. Bisher kannte ich sie unter den Namen Berliner oder Krapfen. Man lernt nie aus. 


Ach, war es schön! Alle Krankheitserreger vergessen.
Ich hoffe ihr seid alle Gesund?!


Mittwoch, 12. September 2012

Zaubertee

Die Saison ist eröffnet. Kaum 5 Tage im Kindergarten und schon hat Emil Scharlach! Wenn der Fieberthermometer fast die 41 Grad Marke erreicht, bin ich, alter Hase auch nicht mehr so entspannt.  Kinderkrankheiten, ich "liebe" Euch!
Nach den ersten  Medizingaben geht es zum Glück wieder bergauf.
Zur Aufmunterung gibt es Zaubertees.  
Mehr darüber und über die Essgewohnheiten und Lieblingsessen bei uns, könnt ihr heute bei Kikabu lesen, in dem von mir so geliebten Reihe: "Familienessen".  Es war nicht geplant, aber die zwei Posts ergänzen sich heute viel zu gut. 



Siehe da, der Tee kann wirklich zaubern. Kurzerhand zauberte Emil ein "Gesellschaftsspiel" mit den Zitronenbooten.  


Regel:
Man würfelt und fährt man mit den Booten im großen Meer und Ozean. In welche Richtung, ist es ziemlich freigelassen. Wie weit man mit einer 6 oder 3 kommt, auch. Was so zwischendurch auf dem spannenden Seefahrt passiert, ist auch nicht vorhersehbar. 
Ein zauberhaftes Spiel, sag ich Euch! Möchtet ihr auch ein Gläschen Zaubertee?


Donnerstag, 6. September 2012

Obst-Kerle

Ich weiß nicht, wie es bei Euch ist, bei uns kommt öfter vor, dass der Obstkorb voll ist und obwohl alle gerne Obst essen, muss ich trotzdem aufmerksam machen, um reinzugreifen. "Machst du uns ein Obstteller?" ist dann die Gegenfrage.
Dann wird es geschnippelt.
Als ich die Tage anfing, statt die Früchte auf den Teller zu legen oder ein Obstsalat zu mischen, Gesichter daraus zu legen, war Emils Begeisterung groß. Sofort war er fleißig dabei.




War einer fertig gegessen, durfte der Nächste kommen.


Und noch einer:



Übung macht den Meister, so musste der letzte Teller ganz allein gestaltet werden.
Bei der Obstwahl eher bescheidener Vogel von Emil:


Es hat wirklich Spaß gemacht und der Obstkorb war zum Schluss nur noch halb so voll.

Montag, 3. September 2012

M&M


Nein, ich will nicht über die bunten Schokokügelchen berichten, sondern über die Hochzeit von unseren Freunden Maria und Michel und die Taufe ihrer Kinder am Wochenende. Allerdings war es nicht weniger bunt und süß.
Es war eine sehr authentische, wunderbare Hochzeit, mit so viel Freiheit, Entspanntheit, Zusammengehörigkeit, die ich bisher nur selten an Hochzeiten erlebt habe. Der Tag und die Feier hat wirklich die Persönlichkeit, den Freisinn und Liebe der Beiden (vier) wiedergespiegelt.
Aber schaut selbst:


Für die Ewigkeit...

 





Über 100 Gäste, darunter 30 Kinder teilten das Glück und feierten fast zwei Tage mit den Beiden.













 Am nächsten Morgen:







Alles Liebe!