Mittwoch, 30. Januar 2013

Es regnet,

es regnet, es regnet seinen Lauf und wenn es genug geregnet hat, dann hört es wieder auf.

Bis dahin nehmen wir ein  Boot und paddeln auf andere Gewässer.




Darf ich bitte einsteigen? Bezahlt wird es mit einem Liedchen.


Regnerisches Land in Sicht! Weiter geht die Abenteuerreise!




Dienstag, 29. Januar 2013

Die Helden des Alltags

Heute ist Dienstag und dienstags werden bei Roboti die Alltagshelden gepriesen. Ich huldige heute meinen wichtigsten Helden.


Ganz heldenhaft erträgt er tausendfach die Frage von drei Frauen: "Siiiiiimon, kannst du mal..........?
Er rückt und schleppt - nicht immer stillschweigend - regelmäßig Möbel und Flohmarktfunde, manchmal auch Findlinge vom Feld, hängt Lampen um, auch wenn es ihm nicht danach is, beantwortet mir zum hundertesten mal Fragen zur Bildbearbeitung, macht den leckersten selbstgemachten Raviolis und zaubert aus dem nichts leckere kleine Snacks, baut laute praktische Sachen, die ich dann verschönern darf, macht sich gut als "Allesfliegerzaubermann", und weiß genau, wie ein "ausgestopfter Motorgiftschlange" aussieht. Er hat eine kleine Störung, bei all diesen Tätigkeiten wiederholt er öfter: "Muss das denn jetzt unbedingt sein?" Wir lassen uns davon nicht stören, es gehört eben zu unserem Alltagshelden.
Siiiiiiiiiiimon........................




Montag, 28. Januar 2013

Durchgeplant

Ich bin ein Kalendermuffel. Jahr zu Jahr bewundere ich unzählige schöne Kalender am Ende des Jahres, dann geraten sie in der Weihnachtszeit doch in die Vergessenheit. Zum Glück gibt es in den meisten Kalender für die ersten Januartage einige Linien, um das Wichtigste einzutragen. Sind sie auch voll, geht es panisch los mit der Kalendersuche. Die Auswahl ist natürlich wesentlich geringer, und das Design rückt in den Hintergrund, Hauptsache schnell, eine wenigstens Schlichte, ergattern, bevor unzählige Zettelchen durch die Wohnung flattern und die verpassten Termine sich häufen. Nichts wie los in den ersten Schreibwarenladen, um die Erstbeste vom Grabbeltisch zu fischen.

Dieses Jahr war es anders. Ich habe bei Okka Anfang Dezember einen Kalender gewonnen.
Ich war so glücklich! Endlich keine blöde Sucherei mehr und ich durfte sogar meinen persönlichen Kalender selber gestalten.
Natürlich war ich wieder zu spät, aber diesmal war ich nicht nur mit Pflicht, sondern mit viel Spaß  dabei.


Herr Pflicht ist nun zufrieden,und Herr Spaß freut sich über die kleine persönliche Note auf der ersten Seit ( ein sinnloser, kleiner Reim, die ungarische Grundschulkinder mal auf ihre persönlichen Gegenstände -meist Freundebücher und Stickeralben - schreiben, um die vor fremden Händen zu schützen). Den Kalender habe ich nach dem Inhalt "pflichtundspaß" benannt. Jetzt dürfen sie miteinanderer um Platz kämpfen.


Auch noch keinen schöner Terminplaner? Bis März könnt ihrauch noch euren persönlichen Kalender zusammenstellen!

Um meine Kalenderglückssträhne zu vervollständigen gewann ich auch noch einen (zwei) Held§Lykke  
Wandkalender. Der hat auch schon in der Küche seinen Platz gefunden.



Ich bin so begeistert! Ich hatte noch nie einen Wandkalender und ich darf gleich mit so einen schönen eine neue Epoche starten, denn jetzt ist Schluss mit der Kalendermuffelei!
Habt ihr Euch verliebt? Schaut mal bei Wiebke, sie kann euch bestimmt helfen.

Ich stand am guten Fuss mit Fortuna im Dezember. Der Kalender hatte einen mitreisenden (fliegenden).



Das Kissen ist auch Lykkedesign und schmückt jetzt Emils Zimmer.
Ich hatte die Qual der Wahl. Wiebke hat so wunderschöne Kissen in ihrem Shop, es war nicht einfach, sich auf einen sich zu beschränken. Einige heimliche Favoriten habe ich noch.

Ich hoffe im neuen Jahr hält meine Glückssträhne auch an!

Danke!


Sonntag, 27. Januar 2013

Der letzte Schneespaß




Gestern noch den verschneiten Garten bewundert, auf Spurensuche gegangen, Schnee-Engel gezaubert und Eistorten gebacken, Vögel gefüttert, Eisblumen entdeckt und Schneesturm gespielt.




Heute noch einen letzten Blick auf die schwarz-weiß Zeichnungen der Winter geworfen, bevor das schöne Bild sich langsam in ein neutrales Grau verwandelte.


Schön waren noch die letzten Wintertage!






Freitag, 25. Januar 2013

FFF

Schon wieder F, wie Freitag, F, wie Fragen, F, wie Fotos. Diesmal wieder rund um´s Wohnen.
Mehr dazu, wie immer, bei Steffi.

Dein liebstes Ritual Zuhause?





Morgens kurz nach halb sieben, die erste viertel Stunde mit Emil im Bett zu sitzen, eine kleine Geschichte zum Aufwachen vorlesen und dabei den Milchkaffee mit einem doppelten Espresso (Emil sein Honigmilch) schlürfen was uns der Papa ins Bett gebracht hat. Manchmal wünschte ich ihn Intravenös und ich gebe zu bei den ersten Zeilen sehe ich die Buchstaben kaum, trotzdem ist es schön, und es gehört zum täglichen Ritual, wie seit Jahren die weiße Bettwäsche. Wenn die Basis stimmt, dann darf danach etwas hektischer zugehen.

Dein Lieblingsplatz


Es gibt mehrere in der Wohnung, aber ich liebe unseren Arbeits-Esszimmer. Hier wird täglich an neue Ideen getüftelt, gearbeitet gemalt, gebastelt, hier wird an Feiertagen gegessen und der Geburtstagstisch geschmückt. Oh ja, ich mag ihn!

Was soll eigentlich keiner sehen



Was hinter der klaren Fassade steckt. Die restlichen Türen lassen wir mal lieber zu.

Freust du dich immer wieder drüber?

Wenn ich wieder mal eine schöne schwere Glasvase finde. Gerne z.B aus Finnland aus den 60-er Jahren.

Deine liebste Lampe



Letzte Woche hab ich mich schon geoutet, was meine Lampenliebe betrifft. (Reden wir erstmal nicht über Vasen)
Mein Liebling ist aber immer noch die große Pusteblume, von dem österreichischen Architekten - Emil Stejnar - aus den 50-er Jahren. Jetzt darf sie mit den Wohnzimmerleuchten konkurrieren.








Donnerstag, 24. Januar 2013

Zum Fressen gern...

...haben wir Schneemänner, Schneehasen und andere Schneewesen.
Gestern zogen sogar welche in die Küche ein und die beiden waren wirklich zum Anbeißen.



Unter der Schneemannform verbirgt sich ein schlichter Flammkuchen.

Pizzateig vorbereiten.
Nach dem gehen Kreise in steigende Größe ausrollen für Arme, Körper, Kopf.
Mit Schmand oder Creme Fraiche bestreichen, salzen, pfeffern (wir haben noch mit Rosmarin gewürzt)
Nach belieben mit dünn geschnittenen Zwiebelringen belegen (Emils Seite mit ganz wenig, oder ohne) und mit einem würzigen, geriebenen Käse und/oder Mozarella Stückchen bestreuen. Natürlich kann man einige Schinkenstückchen oder andere Leckereien unter der "Schneeschicht" schmuggeln. Wir hatten gestern die vegetarische Variante.
Knöpfe aus schwarzen Oliven, Mund aus Paprika oder Karotten.

Lecker, würzig, warm, genau das Richtige nach einer ausgiebigen Schlittenfahrt.



Für Spaß beim Essen ist auch gesorgt. Guten Appetit!

Mittwoch, 23. Januar 2013

Rodelspaß


Seit einer Woche trägt auch die norddeutsche Landschaft sein schönes Winterkleid. Alles scheint heller, weißer, sanfter, klarer und leiser zu sein. Viele ärgern sich über den erschwerten Verkehrsfluss, über das Schneeschippen und über die Kälte. Ich liebe die weiße Pracht. Schließlich ist es noch Mitte Winter und Schnee gehört mir einfach dazu. Gut eingepackt zieht es jeden Nachmittag in den Stadtwald, Richtung Rodelberg.



Selbst über den kleinsten Hügel freut man sich hier in der großen deutschen Tiefebene. Die Kinder sind erfinderisch und selbst die kleinste Erhöhung wird, als Rutschbahn genutzt.
Die Rodelbahnen sind voll mit  Kinder und Eltern. Man fragt sich manchmal, wer mehr Spaß hat, besonders, wenn Papas mit auf den Schlitten sitzen. Kurz vor Dämmerung lichtet sich die Bahn und man muss nicht mehr so viele wilde Ausweichmanöver vornehmen.


Wenn langsam die Lichter der Stadt in den Wald hineinblitzen, ist es Zeit nach Hause zu ziehen.


 Die letzte Frage lautet aber immer: Liegt morgen auch noch Schnee?



Schöne weiße Tage noch!

Montag, 21. Januar 2013

DUMMY

Gestern durften wir noch einmal Weihnachten feiern. Im Auftrag der großen Töchtern brachte das Christkind 2 Karten für die gestrige und letzte Vorstellung ins Wintervarieté.
Die Vorstellung DUMMY ist ein grandioses, modernes Körpertheater und Tanzperformance mit einem einzigartigen Bühnenbild, interaktive Videoinstallation, untermalt mit der besonderen Klangwelt aus elektronische Musik und klassischem Cello.
Einfach großartig!

Regie und Idee stammen von dem gerade mal 23 Jährigen Artisten und Tänzer Eike Stuckenbrok.


Körper-Klang-Licht-Kunst-Theater-Tanz-Installation in einer fantastisch gelungenen Einheit.
Die Musik von der Cellistin Lih Qun Wong könnte ich ewig anhören. 


Ach, ich könnte noch lange so schwärmen. Falls sie in Eure nähe sind, dürft ihr sie nicht verpassen! 

Danke liebe große Schwestern für dieses tolle Geschenk voller Inspirationen!


Freitag, 18. Januar 2013

FFF

Zum ersten mal im neuen Jahr bei Steffis Frage-Foto-Freitag dabei.

Auf deinem Couchtisch? 



Liegt vormittags nicht viel. Nachmittags belagert die Emil gerne mit Puzzle, und Kleinspielzeug. Malen ist ab sofort auf den Tischen verboten! Ich konnte die Kreide kaum aus den Platen schrubben. Abends verschwindet der Kinderkram und gesellen sich zwischen Bücher und Zeitschriften mal eine Tasse Tee, oder ein Gläschen Wein.
Zwischen den Tischen steht seit einigen Tagen die Oberseite eines Turnpferdes. Momentan mag ich die schräge Kombination, weiterwandern ist aber nicht ausgeschlossen.

An deiner Wand?
 


Strahlt jetzt die Pistillino, die aus der Diele ins Wohnzimmer zog und die kleinen Geweihe abwechselte. Und wie ihr sieht hängt endlich mein wunderbarster Flohmarktfund 2012, der Lüster von Gaetano Sciolari. Ich hoffe dieses Jahr warten auch so schöne Schätzchen auf mich.

Auf deiner Fensterbank?



Leuchtet ab Dämmerung die kleine Emil Stejnar Tischlampe. Mitten in der Nacht mit einer Wandleuchte zusammen, in eine unpassende Kategorie bei Ebay eingestellt, gefunden und glücklich ersteigert.
Ich glaube ich habe ein Lampenfetisch.

In deinem Bad?



Darf ab und wieder aufgetaucht werden.

In der Küche?




Picken die kleinen Salz- und Pfefferstreuer-Vögel  an den restlichen Brotkrümel vom Frühstück.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Bike Love

Geliebte Drahtesel werden heute bei Nic gesucht.

Ich liebe dieses Bild. Nein, es ist nicht mein Werk. Simon fotografierte es vor einigen Jahren auf Mallorca. Wenn ich es anschaue spüre ich immer noch die Hitze, die in der Mittagszeit in den kleinen Gassen staute und höre ich das rattern der Räder auf den Pflastersteinen, das fröhliche Lachen der beiden Jungs und leises Stimmgewirr aus den Fenstern. Es lag Magie in der Luft.
Ich liebe solche Momente. Es passiert eigentlich nichts und trotzdem, oder gerade deshalb sind sie unvergesslich.
Ich liebe auch Fahrradfahren. In den wärmeren Monaten ist mein Hauptverkehrsmittel mein schönes, altes grünes Hollandrad. Gerade hält es Winterschlaf im Keller und wartet auf wärmere Tage. Ich bin nicht so eine wagemütige Radfahrerin, wie der junger Herr letztes Jahr, auf den noch nicht freigegebenen See.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Mach doch (k)ein Theater!


Eine ganze Invasion von ein- und mehräugigen, außerirdischen Monstern landete die Tage bei uns.
Keine Angst, die sind gar nicht so gefährlich. Besonders, wenn man ihre Sprache beherrscht sind sie schnell freundschaftsbereit und sorgen für viel Spaß. Besonders gerne spielen sie Monstertheater.


Ihr könnt sie auch schnell vom Kreativplanet einladen.
Einige Bögen festere Zeichenpapiere oder Kartons, bunte Papiere, Aufkleber, alle möglichen Bastelreste, Kreiden, Buntstifte, einige Stäbe zum festhalten und sind sie schon fast landungsbereit.
Kleine Erdenbewohner haben eine unglaubliche Fantasie, was außerirdische Freunde betrifft. Mit leuchtstarken Kreiden und Stiften bekommen die schnell gestalt und dürfen nach Lust und Laune mit Knöpfen, Augen, Antennen ausgestattet werden. von hinten mit Tesafilm oder Klebeband Holzstäbe befestigen und los geht´s!



Die scheinen doch eine Zwischenlandung in Berlin gemacht haben, um einen Lykkestern zu schlucken. Ganz verstecken konnten sie die aber nicht. Bei dem einen leuchtet der Bauch, beim anderen die Augen.



"Was sehe ich da mit meinen drei Augen?  Eine Riesenpatschhand! Mach doch kein Theater du vom anderen Stern, sonst spucke ich lila-schwarze Tinte!"


Wie ihr sieht, das Monstertheater is eröffnet!

Samstag, 12. Januar 2013

Leise rieselt der Schnee



Väterchen Frost scheint wieder wach geworden zu sein und hat gleich auch Frau Holle geweckt.
Sie schüttelt zwar etwas müde ihre Kissen, aber es reicht für winterliche Stimmung.
Nach der frostigen Kälte draußen, hat es Spaß gemacht am Nachmittag in der sonnendurchfluteten, warmen Wohnung, bei schöner Musik und Tee sich aufzuwärmen und leicht verschneite Landschaften zu konservieren.



Wir haben die Moosgärtlein aus dem Waldorfkindergarten neu interpretiert und bauten die kleine Wunderwelten in die durchsichtige Kugeln.

Moosgärtchen werden traditionell in der Adventszeit gebastelt und sie dürfen an keinem Waldorf-Weihnachtsbasar fehlen. Ich finde es ist das ganze Jahr über eine schöne Beschäftigung .
Die meisten Kinder lieben es im Sommer, wie im Winter, ihre eigene kleine Traumwelten mit Naturmaterialien zu bauen.




Traditionell wird auf eine Baumrinde, oder Baumscheibe feuchter Ton gedrückt, mit Moos bedeckt und  nach belieben gestaltet. Zweige, Tannenzapfen, Nüsse, trockene Gräser sind die Baumaterialien für die kleinen Gärtner. Kleine Zwerge aus Holz und Ton sind die Bewohner.
So lange Emil für sein kleines Sorgenpüppchen ein Haus baute, um ihr vor wilden Plastiktierchen ein Unterschlupf zu bieten, schloss ich einige in die Plastikkugeln.
Ich finde, die zwei Welten vertragen sich ganz gut.


Es geht natürlich auch ohne Naturmaterialien. Die alten Plastikfiguren klebte ich zuerst mit Zweikomponentenkleber auf ein Holzstückchen, beschmierte ich sie mit etwas Kleber und streute Kunstschnee darüber. (es geht wesentlich schneller, die Figuren in ein Stück Knete zu drücken. Der Kunstschnee klebt leicht angedrückt auch gut auf der Knetfläche). Jetzt nur noch in die Plastikkugeln füllen.


Nach Lust und Laune aufhängen, oder aufstellen. Ich habe einige Kugeln auf leere (weiße) Vasen gesetzt. Sieht ganz witzig aus. Winterlich, aber nicht weihnachtlich.



Ich wünsche Euch ein schönes, winterliches Wochenende.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Blumensymbolik - Hyazinthus Orientalis



Die ersten Frühlingsboten sind Mitbringsel von meiner Freundin Isabell. Tagelang konnten wir beobachten, wie aus den dicken braunen Knollen, innerhalb weniger Tage hübsche Blumen geboren werden. Selbst mich fasziniert dieses Schauspiel immer aufs Neue.



Hyazinthen sind ein Symbol für das Frühlingserwachen, Lebensfreude, eine glückliche Zukunft und Wohlstand. In der Partnerschaft stehen sie für Treue, Zuneigung und Familie. In einigen Kulturen
deuten sie auf Schnellebigkeit hin.
Schöne Botschaften.
Wir warten geduldig auf Vollendung und auf den betörenden, raumerfüllenden Duft.


Hier sollen sie eine partnerschaftliche Mitarbeit symbolisieren. Demnächst sollte ich öfter professionelle, fotografische Unterstützung bekommen. Simon hat sich bisher fast ganz aus meiner Bloggerei rausgehalten. Manchmal stellte ich mich so doof, dass er doch einsprang, um meinen Leiden ein Ende zu setzen. Jetzt bekam ich ein Versprechen für schöne, gemeinsame Fotos. Die hier sind die ersten bewusst zusammen erarbeiteten Ergebnisse. Damit stelle ich meinen neuen Mitarbeiter vor. Der Rest bleibt weiterhin in meiner Hand, ihm ist es wohler, hinter der Kamera zu bleiben. Sicherlich wird die Zusammenarbeit nicht bei jedem Post funktionieren (ihr werdet es schon merken), aber hoffentlich immer öfter.

Es ist schon mal ein guter Anfang. Wir haben uns auch nicht in die Haare gekriegt, obwohl er ein ziemlich ungeduldiger Kollege war. Es musste alles zackig gehen und ich sollte vorher genau überlegen, wie das Bild aussehen soll. Ich sag nur: Schnelllebigkeit. Noch nie hatte ich so schnell Bilder fertig gehabt.

Schönes, langsames Frühlingserwachen wünsche ich Euch!





Dienstag, 8. Januar 2013

Chicken Saloona oder arabischer Hühnereintopf

In dem nasskalten Wetter liebe ich allerlei wärmende, würzige Eintöpfe und Ragouts.
Diese leckere, arabische Chicken Saloona hatten wir am Silvesterbuffet statt Mitternachtsuppe. In kleinere Menge und etwas vereinfacht bewies sie sich als alltagstauglich und wurde in die "Ich koch mal schnell was" Liste aufgenommen.  Ich liebe diese herrlich duftenden Gewürze.



1 zerteiltes Huhn ( ich habe Schenkel und ganze Bruststücke genommen)
Wasser,
Olivenöl oder Ghee (Butterschmalz)
2 zerdrückte Knoblauchzehen
1 große gehackte Zwiebel
3-4 cm große Stück geschälte, feingehackte oder geriebene Ingwer
1 Aubergine in Würfel geschnitten
2 kleine in Würfel geschnittene Zucchinis
1 große in Streifen geschnittene Paprika
2 große Kartoffel, geschält und gewürfelt.
1 Tasse gewürfelte Kürbisse, oder Karotten in dickere Scheiben geschnitten
3 gehäutete, gewürfelte Tomaten

Gewürze:
1 Eßl Madras Curry (oder normale Currypulver)
1/2 Tl Zimt
1 Tl Kurkuma
1 Tl Kreuzkümmel
1/2 Tl Kardamompulver oder zerstoßener Kardamomkapsel
2-3 Eßl Tomatenmark
Chilipulver
3-4 getrocknete Limetten (oder etwas Zitronensaft und ein Hauch abgeriebene Schale)
frische Koriander zum garnieren

Die Hühnerteile mit Wasser (gerade mit Wasser bedeckt) zum Kochen bringen und etwa 20 minuten Köcheln.
Das Huhn rausnehmen, Brühe aufheben.
Ich muss zugeben, in diesem Schritt habe ich das Rezept etwas geändert. Ich habe das Fleisch vom Knochen gelöst, Haut entfernt und in grobe Teile geschnitten. (Im Originalrezept, werden die ganzen Fleischteile  einfach weiterverarbeitet. Ich fand für ein Partyessen geschickter ohne Knochen)

Zwiebeln in Öl, oder Ghee anschwitzen. Knoblauch, Ingwer dazugeben und kurz anschwenken. Jetzt folgen die Kartoffeln, Kürbisse oder Karotten, Auberginen, Tomaten, und alle Gewürze. 5 Minuten zusammen brutzeln, dann das Fleisch und Paprika dazu geben und mit etwa 6 Tassen aufgefangene Brühe aufgießen. Salzen, Pfeffern und langsam etwa 10 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln ganz weich sind. Eventuell kann noch etwas Brühe rein.  Ich habe persönlich die Zucchini etwas später rein getan, damit sie noch etwas Biss behalten, ihr könnt aber auch mit der Paprika zusammen hinzufügen. Mit frischem, gehackten Koriander bestreuen.

Mit gekochtem Basmatireis, oder Fladenbrot servieren.

Heute habe ich nur mit Hähnchenbrust-Stücken, auf die Schnelle vorbereitet. Das Fleisch habe ich nicht vorgekocht, sondern als erstes nach den Zwiebeln in die Pfanne gegeben, kurz angebraten und dann nach Rezept weitergekocht. Zum Aufgießen habe ich Gemüsebrühe verwendet.

So oder so, es schmeckt einfach wunderbar und trotz große Gewürzvielfalt ist das Gericht nicht überwürzt.
Die Gewürze bekommt ihr in jedem Türkischen oder arabischen Lebensmittelladen, oder gut sortiertem Supermarkt. Die kommen in den meisten orientalischen Gerichten vor. Vielleicht lässt ihr Euch auch so begeistern, wie ich.






Montag, 7. Januar 2013

Land of Gold

Es ist vollbracht. Der Baum ist mit passender musikalischer Untermalung zu der Zeit, aus der die meisten Kugeln stammen, abgeschmückt.  Sie sind in das Land of Gold gekullert.
Zu den heißen Rhythmen  ging es ganz flott. Danke liebes Christkind für das tolle Geschenk! Endlich gibt es wieder Plattenmusik, ich habe die echt vermisst. Vergessene LP-s sind wieder ins Regal gezogen und die Sammlung darf mit neuer und alter Musik weiter wachsen. Wieder eine neue Sammelleidenschaft. 



Emil hat sich sehr über die "riesen CD-s" gewundert und fragte, wie wir sie in die kleine Öffnung reinkriegen wollen. Zum Glück hat er keine Versuche gestartet. Schade, dass meine alte Kinderplatten nicht mehr existieren. Ich werde demnächst auch nach schöne Kinderplatten Ausschau halten. 


Hört ihr noch Platten und Kasetten? 

Sonntag, 6. Januar 2013

Dreikönigstag


Heute ist der Tag der heiligen drei Könige und damit verabschieden wir uns nun von der Weihnachtszeit.
In unserer Familie bleibt die weihnachtliche Dekoration und auch der Weihnachtsbaum bis zu diesem Tag stehen. Heute genießen wir den Blick auf die glitzernde Tanne zum letzten mal. Die Kerzen werden noch mal angezündet, die letzten Wunderkerzen dürfen noch mal funkeln. Wie schön, dass es diesmal auf  Sonntag fällt! Ab morgen wandert die alte Pracht sorgsam verpackt in die Weihnachtskisten und so langsam darf ein frischer Wind  durch die Wohnung ziehen.

Zwei von den drei Königen zogen vor einigen Tagen auch bei uns vorbei und ruhten sich kurz aus, bevor sie sich wieder den Stern folgend auf den Weg machten.


Wir werden nachher mit einem gemütlichen Fondue-Abend  uns von den weihnachtlichen Festlichkeiten verabschieden. Es war eine unvergesslich schöne, entspannte Zeit mit Freunden und Familie. Ab morgen zieht der Alltag wieder ein. Ich freu mich auf das neue Jahr!

Habt ihr schon die Weihnachtsdeco weggeräumt?