Samstag, 29. Juni 2013

Samstagskaffee

Ninja lädt zum Samstagskaffee ein und ich nehme die Einladung gerne an.

Kaffee am Morgen, am Nachmittag und auch mal am Abend, gerne nach dem Essen, zum Aufwachen, oder einfach zum genießen. Am liebsten Espresso. Schnell, auf einem Schluck, oder langsam am Gläschen nippend, Gedanken schweifend. Vom Profi, oder heimisch aus dem Bialetti. Frisch gemahlen, heiß und süß. Behutsam gerührt, den Restzucker auf der Zunge schmelzend.

Tanz der Aromen.

Auch mal auf Papier.


Tuschezeichnung über Kaffeeblatt

Freitag, 28. Juni 2013

Dornröschen

Der Garten verwandelte sich in ein romantisches Rosenparadies. Ich liebe die historischen Strauch- und Kletterrosen und die wilden Rambler für ihre altmodische, verschwenderische Blüte und betörenden Duft.
Kurz vor dem Verblühen schnitt ich einige Köpfe zum Trocknen ab. Das Gartenhäuschen wurde in  Kürze in ein Dornröschen-Reich verzaubert. 


Das luftige Eierschränkchen ist nicht nur ein ausgezeichneter Platz um Blüten zu konservieren, es reicht die Tür zu öffnen und schon flüstert es alte Märchen zu.



Der Küchenjunge wurde für 100 Jahre von der Ohrfeige verschont, die Küchenreibe mit feinen Blüten verschönert.


Guten Morgen! Nicht nur Dornröschen wäre wachgekitzelt vom Duft einer feinen Erdbeer-Rosenkonfitüre. Pünktlich zum Fest ist dann die rosarote Erdbeer-Rosenblütenbowle auch angesetzt und sorgt für heitere Sommerstimmung.


Für rosigen Teint nach einer durchtanzter Nacht, reichen einige Tropfen edles Rosenöl in einer Schale Wasser. Selbst müde Füße kann man kaum romantischer und stilvoller pflegen.




                                      The End


Ich wünsche Euch rosige Zeiten!

Donnerstag, 27. Juni 2013

Entdeckungstour

Der Ferien startete heute mit kühlen Temperaturen und Regen.
Natruforscher schreckt aber ein wenig Wasser nicht ab, schließlich sind wir nicht aus Zucker. 
So stürzten wir uns ins erste Abenteuer und erforschten unseren stadteigenen Regenwald. 



Mit Stock und Hut kämpften wir uns durch das Dickicht,


beobachteten wir das rege Leben in den Baumkronen


und in Baumhöhlen.



Bewunderten Groß und Klein.


Durch abenteuerlichen Irrwegen und mit tiefsinnigen Erkenntnissen hinterließen wir das Forschungsgebiet und warten auf die nächsten Abenteuer.

Schlusswort:

"Mama, der Wald ist schön. Es riecht hier so gut. Ich mag die Bäume, sie machen so guten Sauberstoff."



Mittwoch, 26. Juni 2013

Mittwoch im Mittelpunkt - Luftball

Mittwoch suche ich den Mittelpunkt.
Ist es die Arbeit, die Wäscheberge, abends ein schönes Buch, Musik oder ein Film zum abschalten, um weitermachen zu können, ein neues Rezept, was man kaum erwarten kann nachzukochen, eine neues Kleid, die Urlaubsplanung, ein tolles Gespräch, oder jemand, der unsere Aufmerksamkeit braucht oder wir seine. Ist es etwas Schönes, Ärgerliches oder Ermüdendes? Einfach die Mitte eben.
Habt ihr Lust mitzumachen?
Ihr könnt einfach den Link zu Eurem Mittelpunkt-Post im Kommentar  hinterlassen.
Ich bin sehr gespannt was ihr so alles in der Mitte findet.

Luftball heißt das neue Spiel und es bringt Schwung in die Wochenmitte.

Ein geschenkter Werbeluftballon, ein Stück Pappkarton vom Altpapier und zwei Holz- oder Lattenreste. (Bei Emil ein alter Hammerstiel und ein Parkettleistenrest vom Sperrmüll)



Wie man auf dem Bild sieht, sind genaue Abmessungen überflüssig. Einige Scherenschnitte und ein Loch, schon sind die Schläger, bzw. "Klatscher" fertig. Das Spiel kann losgehen.

Regel? Muss man sie haben?

Ein sehr Einrichtungsfreudiges Spiel. Selbst die Vasensammlung überlebt es unversehrt, wenn der leichte Luftball mittendrin landet und gestauten Wochenfrust kann man mit einem großen Knall zum Platzen bringen.

Viel Spaß in der Wochenmitte!

Dienstag, 25. Juni 2013

Sauber ist der Zauber

Das ist das Motto des heutigen Tages.
Morgen ist der letzte Tag vor dem Sommerferien im Kindergarten und die fleißigen Mamas werden heute Nachmittag dafür sorgen, dass alles blitzeblank und frisch duftend zurückgelassen wird.
Bevor ich dort meinen Lappen schwinge, starte ich mit der Generalprobe jetzt gleich. Ich lege eine Platte auf und Tanze mit meinem Besen erst durch die Wohnung. 



Die flotte Dame schicke ich gleich in den Shop. Nach all den plantschenden Badegästen soll sie dort für Reinlichkeit sorgen. 

Montag, 24. Juni 2013

Contiture de Lait

Schnell, wie Samen im Wind, verflog das Wochenende und schon läuten die Glocken die neue Woche an.



Möge sie rein und süß bleiben, wie ein Löffel Milchkonfitüre und wir zäh, ausdauernd, kräftig und doch so leicht anmutend, wie der Girsch, mit der nötigen Ruhe des Baldrians!


Freitag, 21. Juni 2013

Sambucus

Holunder, Holler, Holder, Hölder, Elder......alles Bezeichnungen für die gleiche, heilsame Pflanze. Die Büsche stehen in Juni-Juli in voller Blüte und locken mit ihren betörenden Duft und wunderschöne cremeweiße Doldenblüten begeisterte Sammler an.

Wie jedes Jahr, machten wir uns vor einigen Tagen auch auf dem Weg zu unserer gehüteten Sammelstelle und pflückten körbeweise Blütenköpfe.
Mit fast 7 kg Blüten reicher durfte das diesjährige Verwalten beginnen.

14 Liter konzentrierter Sirup wird ein Jahr lang Familie und Freunde beglücken.
Das bewährte Repertoire der letzten Jahre wiederholte sich diesmal auch und erweiterte sich mit einigen kulinarischen, oder heilenden Rezepten.


Der delikate Holundersalz  passt wunderbar zu feinen Fischfilets.

Die Blüten an einem warmen, trockenen Ort vollständig trocknen. Die trockene Blüten von den Stengeln schneiden, oder abbröseln. Die Blüten in einem Mörser zu einem feinem Pulver zerstoßen.
Mit Fleur de Sel oder Meersalz mischen (2 Teile Salz, 1 Teil Blütenpulver) und in kleine Döschen luftdicht verpacken.




Beim Holunderblütenöl habe ich zwei verschiedene Methoden verwendet. Eine für Salate, die andere ist der Ansatz für eine feine Heilsalbe.

Holunderblüten-Salatöl:

Einen neutral schmeckenden Öl, z.B Raps, Distel oder Traubenkernöl von sehr guter Qualität wählen.
In eine Flasche mit breitem Hals, oder in ein Weckglas getrocknete Blüten füllen und mit dem Öl vollständig aufgießen. Ich verwende ziemlich viele Blüten, für einen stärkeren Aroma. Das Öl einige Wochen ziehen lassen, durch einen feinen Sieb gießen und in hübsche Flaschen füllen.
Das Öl ist auch mit frischen Blüten herstellbar, allerdings muss man sehr darauf achten, dass die Blüten komplett mit Öl bedeckt sind, sonst fangen sie schnell an zu schimmeln. In diesem Fall liebe im Kühlschrank ziehen lassen.

Für die Salbe, oder Massage-Badeöl:

300 ml Oliven- Mandel- oder Jojobaöl langsam erwärmen und 10 frische, große Blüten (frische, oder getrocknete) dazugeben. 3-4 Stunden etwa bei 80 Grad (am besten im vorgeheizten Backofen) ziehen lassen. Langsam abkühlen lassen und in einem Mulltuch oder feinem Sieb gut ausdrücken.
Wird es, als Massageöl verwendet, in dunkle Medizinfläschen füllen und nach Belieben 5-7 Tropfen äth. Öl, z.B Lavendel, Orange, oder was ihr am liebsten riecht einträufeln, alles gut vermischen.

Mit einem Schluck Sahne oder Vollmilch einen Schuß in das Badewasser gießen und die heilende Kraft genießen, oder als wohltuende Massageöl benutzen.
Es entspannt, beruhigt bei Müdigkeit und Erschöpfung, wirkt entzündungshemmend und immunstärkend.

Sollte es eine Heilsalbe daraus werden, das Öl nach dem Erkalten am besten am nächsten Tag, auf etwa 40 Grad erwärmen und 50-60 gr Bienenwachs darin auflösen. (Vielleicht habt ihr noch eine Bienenwachskerze irgendwo in der Schublade schlummern?)
Vorsichtig unter ständigem Rühren den Wachs im warmen Holunderöl schmelzen lassen und anschließend in kleine Döschen füllen.
Sehr hilfreich bei strapazierten, rissigen Händen und Lippen, bei Kleinkindern im Winter, als Gesichtscreme, oder bei kleinen, nicht mehr nässenden Schlürf oder Schnittwunden, als Zaubersalbe verwendet. Die heilen angeblich schneller und narbloser.



Für eine heilende Tinktur, die bei Zerrungen, Prellungen, oder Muskel- und Gelenkschmerzen eingesetzt wird, nimmt man ein Weckglas, füllt es gut mit frischen Blüten, zwei-drei klein zerrupften Holunderblättern und gießt mit Doppelkorn auf. An einem warmen, am besten sonnigen Ort 10-14 Tage ziehen lassen, dabei täglich schütteln, dann abfiltern und in dunkle Flaschen gefüllt aufbewahren.
Äußerlich, wie innerlich verwendbar.
Zum Einnehmen gibt man 10-15 Tropfen auf ein Würfelzucker, oder man reibt die betroffene Stellen kräftig ein. Lindert angeblich auch Ischias und Hexenschuss auf natürliche Weise.

Jetzt gibt es aber erstmal eine eiskalte Holunderblütenlimonade.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Badelandschaft

Eine Badelandschaft gehört zum Sommer, wie die Sonne, Hitze und das Wasser. Wenn es gerade keine in der Nähe ist und man auch keinen interaktiven Kinderpool besitzt, muss man eben erfinderisch sein.

Zum stundenlangen Beschäftigung reichen manchmal einige alte Wannen, Eimer, Kannen und ein Wasserschlauch.


Wie viele große Ideen, fing es auch hier klein, mit einer Kanne und einer Wanne an...



...und wie viele gut funktionierende Ideen, musste die auch weiterentwickelt werden.


Also noch mehr Eimer, noch mehr Kannen und noch mehr Wasser.


Bevor die Erfindung seinem Konstrukteur komplett zum Verzweifeln brachte, musste an diesem Punkt die technische Hilfe ausrücken.
Es hat sich gelohnt. Der Badespaß wurde immer größer und die Ideen auch.


Mama: "Jetzt ist aber gut, lass uns Baden!
Emil: "Im Bad muss man bezahlen!"
Mama: "Ach so, der Eintritt! Bekommen Mitarbeiter Rabatt?"
Emil: "..........Na gut, dann nur ein Wassereis, den mit Karamell esse ich später".

Emil: "Mama, es ist ein schönes Bad, oder?! Es ist klein, aber schön."
Mama: "Oh, ja es ist wirklich toll geworden" - und soooo eisig ist das Brunnenwasser! Funktioniert auch, als Kneipbecken einwandfrei. Die Füße kribbeln ordentlich.                 
Emil: Darf ich dann jetzt das Karamelleis?
Mama: Ja! Ich hole es dir sofort! Ich hätte nicht gedacht, dass Karamelleis jemals meine Füße vorm Erfrieren retten wird. Inzwischen sind sie schon fast taub vor Kälte. 

Fazit: Wirklich eine tolle, multifunktionelle Erfindung. Der Garten ist, zumindest in dieser Ecke, mehr als gut bewässert, der Kreislauf ist wieder in Schwung, für die Hitze ist man spätestens nach 2-3 Minuten dankbar und der Nachmittag war voller sommerlicher Badespaß.




Mittwoch, 19. Juni 2013

Mittwoch im Mittelpunkt - Abkühlung

Mittwoch suche ich den Mittelpunkt.
Ist es die Arbeit, die Wäscheberge, abends ein schönes Buch, Musik oder ein Film zum abschalten, um weitermachen zu können, ein neues Rezept, was man kaum erwarten kann nachzukochen, eine neues Kleid, die Urlaubsplanung, ein tolles Gespräch, oder jemand, der unsere Aufmerksamkeit braucht oder wir seine. Ist es etwas Schönes, Ärgerliches oder Ermüdendes? Einfach die Mitte eben.
Habt ihr Lust mitzumachen?
Ihr könnt einfach den Link zu Eurem Mittelpunkt-Post im Kommentar  hinterlassen.
Ich bin sehr gespannt was ihr so alles in der Mitte findet.

Abkühlung zur Wochenmitte!
Herein in die Fluten und mich abkühlen nach einem schönen Strandtag, das hätte ich jetzt gerne.
Stattdessen sitze ich hier fest und versuche einen Arbeitsberg in einen Hügel zu verwandeln.
Dabei träume ich jetzt schon von dem hoffentlich nicht verregnetem Wochenende.


Die Dame ist nun mit einigen anderen Badegefährten endlich ins Lädchen geschwommen. Die restliche Badegesellschaft folgt auch bald!

Viele hitzige Grüße, bewahrt einen kühlen Kopf!

Montag, 17. Juni 2013

Hurra, der Sommer ist da!



Ich bin ein Sommerkind! Ich kann nicht genug bekommen von der Sonne. Ich liebe die Sommerhitze, das starke, gleißende Licht, den warmen Schatten, den sanften Wind, Wassermelonen, kalte Getränke, leichte Gerichte und jede freie Minute draußen im Freien.
Oh, ja lass uns den Sommer feiern!






Die Bilder sind letzte Woche bei dem wunderschönen Sommerfest in der Waldorfschule entstanden. 






Mittwoch, 12. Juni 2013

Mittwoch im Mittelpunkt - Laubenparadies

Mittwoch suche ich den Mittelpunkt.
Ist es die Arbeit, die Wäscheberge, abends ein schönes Buch, Musik oder ein Film zum abschalten, um weitermachen zu können, ein neues Rezept, was man kaum erwarten kann nachzukochen, eine neues Kleid, die Urlaubsplanung, ein tolles Gespräch, oder jemand, der unsere Aufmerksamkeit braucht oder wir seine. Ist es etwas Schönes, Ärgerliches oder Ermüdendes? Einfach die Mitte eben.
Habt ihr Lust mitzumachen?
Ihr könnt einfach den Link zu Eurem Mittelpunkt-Post im Kommentar  hinterlassen.
Ich bin sehr gespannt was ihr so alles in der Mitte findet


Für einige Stunden am Nachmittag rückte unser kleines Laubenparadies in den Mittelpunkt.
Das üppige Grün, die Frühsommer-Blüten, die ersten Seerosen, quakende Frösche, singende Vögel,   dicke Hummel und etwas Sorglosigkeit.
Der Garten erdet. Wichtig sind für einen kleinen Moment nur die duftenden Kräuter, die frechen Schnecken, die an unseren ersten reifem Erdbeeren naschen, das kleine zahme Rotkehlchen, die jedes mal sich neben uns gesellt und fröhlich trillert, wenn wir ankommen, Frösche und Molche zählen, Dill zwischen den Fingern verreiben und daran schnuppern........













........wundervolle Belanglosigkeiten.

Dienstag, 11. Juni 2013

Die Gewinner sind.....

Fortuna hat mit Emils Hilfe ihre drei Kandidaten gefunden.

Die bunten Löffel von Rice gehen an eine Anonyme Leserin: Sylvia
Über das Kräuterbuch darf sich Margarete von dem Blog Frau Pola sich freuen
und Barbara von dramaqueenatwork kann einer der A4 Kunstdrucke aus meinem Shop auswählen

Ich brauche nur noch Eure Adressen!

Falls jemand von Euch in eine der drei Geschenke sich verliebt hat und diesmal nicht unter den Gewinnern ist:

Die Löffel sind im feinen Onlineshop Spuersinn24 zu bestellen.
Das Kräuterbuch beim AT Verlag oder in Eurem Lieblingsbuchladen um die Ecke.
Mein kleiner Shop wird nach und nach auch voller.





Ich wünsche Euch eine schöne, glückliche Woche!




Montag, 10. Juni 2013

Yummylicious - Mini-Foccacia



Schon wieder ein Monat vorbei und die wahren Gaumenfreunde Malte und Onno mit einem neuen, tollen Rezept da. Lasst euch in die kreative, kulinarische Welt verführen!



Hi, wir sind die wahren Gaumenfreunde, ein junges Catering-Unternehmen aus Hannover.

Essen soll bei uns ein Erlebnis sein. Neues probieren und Bekanntes neu verpackt erleben.

Mit viel Handwerk, Frische, Kreativität und Liebe zum Detail versuchen wir stets bekannte Gerichte neu zu interpretieren. Inspiriert werden wir dabei von vielen alltäglichen Dingen. Das kann ein Essensfoto, ein Zutat oder ein Rezept aus Omas alten Kochbuch sein. Und schon rattert der Kopf.

Neben der rein kulinarischen Seite wird bei uns fotografiert, grafisch gearbeitet und gehandwerkelt.

In den kommenden Wochen stellen wir euch unsere Kreativstrecke "Yummylicious"vor.
Ob ein Rezept, eine Bastelei, Tipps und Tricks rund um Küche und Essen. Wir hoffen unsere Ideen inspirieren und regen zum Nachmachen an.

Malte § Onno












Donnerstag, 6. Juni 2013

Wohnmomente - Krisztina und Mark

Unter Wohnmomenten zeige ich interessante, verrückte, künstlerische, traditionelle, geordnete, chaotische, kleine und große vier Wände von jung und alt, mit und ohne Kinder. Ob in der Stadt, auf dem Land, Haus, Wohnung oder einfach ein Zimmer, zur Miete oder Eigentum, irgendwo in Deutschland, oder anderswo, all das spielt hier keine große Rolle. Auch Design soll hier nicht im Vordergrund stehen, es soll einfach den momentanen Lebensraum von verschiedensten Menschen zeigen.

Ob sie damit glücklich sind, werden sie selber erzählen.

Krisztina, Mark und Elba (7 Jahre), wohnen seit einem halben Jahr in ihrer 110 qm große 4 Zimmer Wohnung.
Ganz dringend mussten sie nicht umziehen, aber sie schauten immer wieder etwas größere, hellere Wohnungen in der gleichen Gegend an. Es war die Erste, die beiden auf Anhieb gleich gefiel, so tauschen sie die charmante, 3 Zimmer Altbau, gegen die nur zwei Minuten entfernte, lichtdurchflutete Wohnung mit Weitblick, auf der 5. Etage.

Das ehemalige Hinterhof-Lagergebäude des ehemaligen Handelshofes wurde vor einigen Jahren in großzügige, helle, moderne Wohnungen ausgebaut und vereint die Wünsche von Beiden. Helle, offene, hohe, moderne Räume, ein extra Arbeitszimmer, Zentral, direkt in der City und doch ruhig durch die Hinterhoflage.

Lass uns eintreten!


Gleich im Eingangsbereich wird man mit Offenheit begrüßt.  Die hohen Wände, offene Räume und stahl Türrahmen unterstreichen den luftigen Loftcharakter, der warme Ton des Eichenholzparketts und Fußbodenheizung vermitteln Wärme und Behaglichkeit.
Dieses Gefühl unterstützt Krisztina, auch mit ihrer Einrichtung und Dekoration.
Der 50-er Jahre vintage Hocker und die Serigraphie eines amerikanischen Künstlers sind Internetfunde und machen neugierig auf mehr.



Küche- Ess- und Wohnbereich sind offen in einem Raum integriert. An dem runden Tulpenfußtisch gesellen sich gesammelte Eames Vintagstühle und laden zum stilvollen Dinner, bei der Stylistin ein. An der Wand hängen neben Familienfotos handbemalte Teller und Mitbringsel aus der alten Heimat, Ungarn.



Die Liebe zum Design und Kunst der 50-er Jahre ist überall zu spüren.
Auf dem Robin Day Sofa kann man sich stilvoll entspannen, den grandiosen Aussicht aus dem Fenster genießen, oder den Blick über der weißen Vasen- und Keramiksammlung von Jonathan Adler schweifen lassen.



Erholung aus dem Arbeitstag bieten auch der bequeme Sessel und Marks Musiksammlung.
Die schöne Stehlampe von Jielde, ist eine der neusten Errungenschaften.
An schönen Tagen kann man auf dem Balkon mit Weitblick für ein Weilchen die Füße hochlegen, bevor es wieder mit der Arbeit weitergeht.



Das Arbeitszimmer ist noch in Arbeit, sagt Krisztina.
Vor dem Fenster soll ein auf Maß gefertigter, von Wand-zur Wand reichender Tisch für alle drei Familienmitglieder als Arbeitsplatz dienen.
Der Raum bietet aber bis dahin auch schon Platz zum Basteln, Hausaufgaben machen und auch zum Klavier üben, damit man gut vorbereitet zur nächsten Stunde kommt.
Hier haben jetzt auch Krisztinas Requisiten, Material- und Zeitschriften Sammlung Platz.



Wie auch in den anderen Räumen, treffen sich auch im Schlafzimmer klare Formen auf ausgewählte Möbel und Decostücke.
Der Hollywood Regency Tisch, ein Geschenk von Krisztinas erstem Arbeitgeber, der bequeme Sessel,  ein Erbstück von Marks Familie und auch  die Nachttischleuchte von einem Londoner Flohmarkt haben schon einige Umzüge hinter sich.
Die Bücherstapel in der Ecke wartet noch auf ihren neuen Platz.


Elbas Zimmer ist ein reines Mädchenparadies, hier hat sie absolutes Mitspracherecht.
Das allerliebste Spiel unter Freundinnen ist Verkleiden, um dann in verschiedene Rollen schlüpfen zu können.




Der Pinkfarbene Schrank war ein großer Wunsch, die bei der Einrichtung in Erfüllung ging. Hier werden nicht nur die täglichen Kleider, sondern auch die von der Mama genähten Prinzessinenkostüme aufbewahrt.
Das Pferd galoppierte Weihnachten vorbei und ist seitdem ein heiß begehrter Spielkamerad.
Das helle Hochbett sorgt für Nachtruhe und tagsüber für gemütliche Kuschel- und Lesestunden.

In der neuen Wohnung sind alle drei glücklich und werden sicherlich noch eine Weile ihr schönes Reich genießen.



Mittwoch, 5. Juni 2013

Mittwoch im Mittelpunkt - Fenstergeister

Mittwoch suche ich den Mittelpunkt.
Ist es die Arbeit, die Wäscheberge, abends ein schönes Buch, Musik oder ein Film zum abschalten, um weitermachen zu können, ein neues Rezept, was man kaum erwarten kann nachzukochen, eine neues Kleid, die Urlaubsplanung, ein tolles Gespräch, oder jemand, der unsere Aufmerksamkeit braucht oder wir seine. Ist es etwas Schönes, Ärgerliches oder Ermüdendes? Einfach die Mitte eben.
Habt ihr Lust mitzumachen?
Ihr könnt einfach den Link zu Eurem Mittelpunkt-Post im Kommentar  hinterlassen.
Ich bin sehr gespannt was ihr so alles in der Mitte findet

Die letzten Tage verbrachte ich, mal mit mehr oder weniger Fieber, auf dem Sofa liegend. Als ich gestern den Fenstergeist im vollen Sonnenschein an der Scheibe klebend entdeckte, dachte ich: "Oh, ja, ich bin wirklich krank" und schloss wieder die Augen. Einige Stunden später waren sie immer noch da - die Sonne und der Geist, also doch kein Fiebertraum.
Er scheint Emils Kumpel zu sein, die Fensterbank ist nämlich sein Lieblingsplatz.
Vasen beiseite, hochklettern und mit einem Keks oder Apfel in der Hand rausschauen:
Schräg gegenüber steht seit Wochen ein Kran, der Müllwagen kommt, Lola und sein Herrchen gehen spazieren, die  Katze liegt friedlich gegenüber am Fensterbank, die Tauben sonnen sich auf dem Dach, der Fensterputzer ist da und schwingt gekonnt seinen Wischer....




....und der Fenstergeist geriet in Panik, besonders, als die Sonne ihn auch noch für mich so deutlich sichtbar machte. Kein entkommen mehr!
Bis morgen darf er noch bleiben, dann schwinge ich - hoffentlich auch wieder gesund - meinen Wischer und mache Platz für den nächsten Fettfingerfreund.