Freitag, 29. November 2013

Dream Sequence

Mein Herz schlägt immer höher, wenn ich die Erfolge meiner ehemaligen Schüler verfolge.
Ich bin so stolz auf sie und freu mich, dass sie ihre Träume wahr werden lassen.
Als Sylwana Zybura vor Jahren unseren Kurs besuchte, hatte sie nicht nur einen fertig abgeschlossenen Studium in Linguistik in der Hand, Erfahrungen im Theaterleben, was sie in London gesammelt hatte, sondern schon ihre heute bekannte ausgeprägte Bildsprache und genaue Vorstellungen.
Kurze Zeit später studierte sie in der FH Dortmund Fotodesign. Ihren außergewöhnlichen Stil, die sie selbst surrealistisch-humorischtisch bezeichnet, hat sie durch die Jahre nicht nur verteidigt und behalten, sondern mit höchster Professionalität ausgefeilt.

 

Es hat sich gelohnt. Zahlreiche namenhafte Kunden, u.a Swarowski, Top Shop, Maison Martin Margiela, schätzen ihren außergewöhnlichen Stil, internationale Magazine berichten über ihre Arbeit und in mehreren Ausstellungen konnte man ihre Werke bewundern.


Ihr Buchprojekt steht gerade Kurz vor dem Ziel.
Drei Jahre arbeitete sie an der Serie Dream Sequence.


Als ich gesehen habe, das ihr Projekt abgeschlossen ist, war ich überwältigt und freute mich wahnsinnig für sie.
Vor drei Jahren hatten wir einige der ersten Bilder der Serie in unserem damaligen Lädchen ausgestellt.
Zu sehen, wie sie gewachsen ist, ist einfach großartig.




Am liebsten würde ich das Buch sofort in der Hand halten und vorsichtig, Blatt für Blatt, Seite für Seite in ihrer Traumwelt untertauchen. Ich muss allerdings noch bisschen warten.
Das Design ist finalisiert und der internationale Vertrieb gesichert. Was noch fehlt ist die Deckung der Druckkosten.





Hier kann man das Buchprojekt auf verschiedene Weise unterstützen und dazu beitragen, dass ein wunderschöner Traum wirklich wahr wird.



Jetzt drücke ich die Daumen, dass sie genug Unterstützung bekommt und das Buch in der geplanten sehr hohen Qualität bald gedruckt werden kann.
Ich habe mein Exemplar gesichert und einen signierten, limitierten, C Print dazu. (Ich kann euch nur leise zuflüstern: es ist ein unschlagbar günstige Gelegenheit ein Bild von ihr zu sichern und wenn man in ihre Bilder so verliebt ist, wie ich, sollte man die auf keinen Fall entgehen lassen).


Wenn ihr mehr über sie wissen möchtet, z.B, warum sie Madame Peripetie heißt, könnt ihr z.B hier oder hier nachlesen.



Donnerstag, 28. November 2013

Adventskalender

Ein Adventskalender Muffel bin ich wirklich nicht.
Seit 23 Jahren bastele ich jedes Jahr auf´s Neue die Kalender und packe die 24 kleine Geschenke ein. Mit wachsender Anzahl der Kinder, wuchs die Anzahl der Kalender und Päckchen. Seit 4 Jahren gibt es sie mal drei, also 72 Päckchen. Und ja, dieses Jahr gibt es sie wieder für alle drei, auch wenn sie nicht mehr hier wohnen. Und dieses Jahr, wie immer, in der letzten Sekunde. Meist packe ich noch am 30. November in der Nacht die letzten Gaben ein und schwöre jedes Mal, mich endlich zu bessern. Dieses Jahr sieht es auch nicht besser aus. Ich bereite mich schon für die lange Nacht der Adventskalender vor.

Eine rettende Idee lieferte mir meine Freundin Yvonne.
Statt 24 einzelne Päckchen, bringen 4 Adventsgesellen ihre wöchentliche Gaben mit. Die Entscheidung, die mit vier Wochengeschenken, oder mit 24 kleinen, einzelnen Päckchen, auf Wochen aufgeteilt zu füllen, bleibt einem selbst überlassen.

Ich finde es auch eine großartige Idee, für kleine Nikolaus und Wichtelgeschenke, oder als ausgefallene Verpackung für kleine Aufmerksamkeiten zur Weihnachten.

Bild und Idee - Yvonne Richter

Viel braucht man nicht dazu. 4 Coffe to go Becher, bunte Papiere und Tapes, Kleber, Schneidewerkzeug und einige Stifte.  Kreis-Stanzer und Sternstempel ersparen das Ausschneiden oder aufmalen der Motive, aber sind auch entbehrlich.
Für die Eiszapfen und Rudolfs rote Nase kann man statt Karton auch Bastelfilz verwenden.

Bild und Idee - Yvonne Richter

Die Vorlage zum Ausdrucken darf natürlich auch nicht fehlen.

Wenn dann Emil und die großen Schwestern ihre ersten Päckchen öffnen, sage ich bestimmt wieder mit voller Zufriedenheit: "Es hat sich doch gelohnt!"

Es lohnt sich dann auch mein Glück bei dem Connox Adventskalender zu versuchen.



Und wenn ihr jetzt fragt: "Macht sie jetzt Werbung?" Dann rufe ich ganz laut:"Ja, das tue ich!"
Denn ich schlage sehr gerne die Werbetrommel für Sachen, die mich begeistern und die Preise, die hinter den 24 Connox Türchen stecken, begeistern mich wirklich sehr! Dafür werde ich sogar mein Kopf zerbrechen und versuche die tägliche Rätsel zu lösen.



Vielleicht habe ich ja Glück und kann mich in einem Vitra Lounge Chair niederlassen, meine Füße auf dem Ottoman hochschlagen und wenigstens in Gedanken schon Ideen für die Adventskalender 2014 austüfteln.
Es wird dann vielleicht mit der rechtzeitigen Umsetzung auch besser klappen.


Montag, 25. November 2013

Feierlichkeiten

Auf ein wunderschönes Wochenende mit vielen Gästen und feierliche Stimmung kann ich zurückblicken.

Geburtstage sind immer etwas ganz besonderes. Manche lässt man einfach leise vorbeihuschen, manche feiert man gerne mit vielen Freunden etwas lauter und manche sind so besonders, dass sie auch besondere Aufmerksamkeit brauchen. Zum Beispiel die Runde 70 von Opa. 
Keine 100 Gäste, kein Restaurant. Nur die engste "zwei-handvolle" Familie und genügend Zeit miteinander sollten im Vordergrund stehen.

So wurde unsere Wohnung, Location der Familienfeier. Weitere "Köche" reisten schon am Tag davor an. Neben einem (oder zwei) Gläschen Wein entstand eine feine, 5 Gängige Menüfolge mit herbst-winterlicher Note. Es folgte stundenlanges, kochen, braten, brutzeln, die Kochlöffel reichten von Hand zur Hand. Jeder von uns hatte einen besonderen Ehrgeiz entwickelt, den eigenen Gang zu perfektionieren.  Das Geburtstagskind wurde zwischen Kochtöpfen und Hackebeil empfangen, (das kommt davon, wenn man zu pünktlich kommt) aber es dauerte nicht lange, bis wir alle gemeinsam am Tisch saßen und endlich anstoßen konnten.


Wir genossen und kosteten nicht nur jeden Bissen, sondern jede Minute miteinander, bis spät in die Nacht hinein. 
Die Betten füllten sich und nach der kurzen Nacht, am Frühstückstisch, wurden noch die letzten Anekdoten zu Ende erzählt, bevor wir uns zwar schweren Herzens, aber glücklich und mit wundervollen, neuen Erlebnissen uns verabschiedeten. 

Ich liebe solche Feierlichkeiten. Sie sind ein unvergessliches Geschenk, nicht nur für das Geburtstagskind. 
Ich höre schon, wie in einigen Jahren ausgelassen erzählt wird: 
"Weiß du noch beim 70-ten, als ihr nach dem 5 Gänge Menü, gegen Mitternacht Frikadellen gebrutzelt habt?"
Kein Geschenk kann es mit der miteinander verbrachten Zeit aufnehmen. Jede Minute ist kostbar, besonders, wenn man weit voneinander wohnt. 

Es war ein schönes Abschied vom Herbst. Einiges davon nehme ich mit in die kommende Weihnachtszeit. 



Zum Glück hatte ich nicht so viel Zeit für Wehmut gehabt. Einige Stunden später tönte die Klingel erneut und die Plätze rund um den Tisch wurden wieder besetzt.

Ich durfte bei dem kleinen Bloggertreffen Gastgeberin spielen. 
Einige Blogerinnen, wie Anette, Viola, Claude, Regina und Corana, kannte ich schon etwas länger. Bei Marie und Meike habe ich mich sehr gefreut, dass ihre Blogs, die ich gerne lese, nun Gesicht bekamen. Ich habe mich über das Wiedersehen mit Tomke gefreut. Wir trafen uns vor Kurzem,  es war schön wieder ihr leckeres Brot zu verkosten. 
Toll war es auch, Blogs die ich noch nicht kannte, von Jenny und Thu,  kennengelernt zu haben. 
Der Tisch war reich gedeckt mit mitgebrachten Kuchen, Brot, Aufstrich, Knabbereien und Getränken. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und Austausch blieb gar keine Zeit für gute Fotos. 
Schön war es aber!




Samstag, 23. November 2013

Samstagskaffe - zwischen Lauch und Kohl

Zwischen Schneiden und Hacken, Rühren und Schwenken, Kochen und Braten.



Klein, heiß, schwarz. Auf die Schnelle, am besten auf einem Schluck und der Zweite gleich hinterher.
Mehr davon, bei Ninja.



Vorfreude

Gäste, Gäste , Gäste! Drei Tage volles Haus mit Familie, Kochen, viel Freude und Genuss. 
Schon heute ließen wir den Kochlöffel schwingen und gingen alle Gänge für Morgen schon in Gedanken durch. 
Zwischendurch brutzelte es fröhlich im Voraus und zum Sofortverzehr. 
Kerzenschein, Wein, viel Spaß und Vorfreude. 


Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!

Mittwoch, 20. November 2013

Mittwoch im Mittelpunkt - Herbstabschied

Mittwoch suche ich den Mittelpunkt.
Ist es die Arbeit, die Wäscheberge, abends ein schönes Buch, Musik oder ein Film zum abschalten, um weitermachen zu können, ein neues Rezept, was man kaum erwarten kann nachzukochen, eine neues Kleid, die Urlaubsplanung, ein tolles Gespräch, oder jemand, der unsere Aufmerksamkeit braucht, oder wir seine. Ist es etwas Schönes, Ärgerliches oder Ermüdendes? Einfach die Mitte eben.
Habt ihr Lust mitzumachen?
Ihr könnt einfach den Link zu Eurem Mittelpunkt-Post im Kommentar  hinterlassen.
Ich bin sehr gespannt was ihr so alles in der Mitte findet.

Der Herbst zieht langsam, aber sicher vorbei, hinterlässt aber einige seiner Gaben bevor er endgültig Platz für den Winter einräumt.
Es wurde fleißig gesammelt. Körbe und Kisten voll Tannenzanpfen, Samenkapseln, Eicheln, Kastanien, Lerchenzweige und vieles mehr.
Es ist Zeit eine Bestandsaufnahme zu machen.



Einiges darf bleiben und vielleicht mit einem Hauch vom Weihnachtsglitzer die Adventszeit verschönern. Einiges muss Abschied nehmen.
Die Auswahl fällt manchmal schwer.


Besonders das kleine Sammlerherz leidet.
Die immer näher rückende Weihnachtsbastelei und einige Gläser, um die schönsten Herbstschätze über den Winter zu retten spendet Trost.

Ab nächste Woche darf auch hier Winterstimmung in den Mittelpunkt rücken.

Dienstag, 19. November 2013

Unser Zuhause

 Hübsch sieht es aus in der neuen Ausgabe des Magazins SCHULE.



Im Alltag bin ich öfter damit beschäftigt, was man alles noch ändern könnte. Die Wand im Flur müsste dringend gestrichen werden. Die Fußleisten und Türrahmen erst! Die Spuren der letzten Jahre sind nicht zu verkennen. Die neuen Bilder, die hängen immer noch nicht und die Lampen haben ihre Textilkabel auch noch nicht erhalten, obwohl der schon seit Wochen hier bereit liegt.
Der neue Kühlschank, der zwangsweise jetzt in der Küche statt, wie früher im Speisekammer steht sieht doof aus vor der blau-grauen Küchenwand.
Wir bräuchten einige Töpfe Farbe und vielleicht einen Teppich im Kinderzimmer und endlich mal einen neuen Bettüberwurf. Doch, der alte ist auch hübsch, aber etwas neues, leichteres wäre auch nicht schlecht und ein Teppich wäre dann vielleicht doch eher störend im Kinderzimmer, oder ist es netter auf einem weichen Teppich zu spielen?





Wenn ich aber das Heft in der Hand halte, die Fotos schön layoutet in gedruckter Form anschaue und den tollen Artikel lese, kann ich nur sagen: Ich mag es. Ich mag es mit all´ seinen Ecken und Kanten, Schrammen und Kratzern und auf sich wartenden Aufgaben.
Ein echter Held, unser Zuhause.





Danke für das Team des Magazins Schule für den schönen Artikel. Wir mussten einige male schmunzeln beim Lesen des Textes, aber ja, das sind wirklich wir und das ist unser Zuhause!

Das Magazin mit weiteren tollen Themen ist seit einigen Tagen im Handel.


             

Montag, 18. November 2013

Linsensuppe mit Birnen und Thymian

Die köstliche Suppe tischte uns am Wochenende meine Freundin Yvonne auf.

Leckere, heiße, würzige Eintöpfe zaubern schnell Wärme in nasskalte Tage. Linseneintopf steht ganz oben auf meiner Favoritenliste. Die Kombination mit Birnen kannte ich noch nicht und war schlichtweg begeistert!
Die deftige Suppe mit der leichten Thymiannote und den saftig-süßen Birnen schmeckt einfach wunderbar!




Linsensuppe mit Thymian und Birnen

1 mittelgroße Zwiebel und 150 g mageren Räucherspeck fein würfeln. 1-2 Stiele frischer Thymian (ersatzweise 1 Tl getrockneter Thymian) abspülen und trockenschütteln. 4 etwas festere Birnen waschen und beiseite stellen.
Etwa 2 Eßl Öl in einem Topf erhitzen, Speckwürfel und Zwiebeln darin leicht anbraten. Mit gut zwei Liter Gemüsebrühe, oder Wasser angießen, Thymianzweige zufügen und bei schwacher Hitze etwa 30-40 Minuten langsam köcheln lassen.
In der Zwischenzeit 1 großes Bund Suppengrün putzen. Poree in Ringe schneiden Möhren, Sellerie und eventuell Pastinaken oder Petersilienwurzel putzen und würfeln.
Suppengrün, 250 g Tellerlinsen und nach Belieben gewürfelte Kasslerstücke in die Suppe geben.   Weitere 30-40 Minuten langsam köcheln lassen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen.
Etwa 15 Minuten vor Ende der Garzeit 4 Kochwürste zufügen und mitkochen.(Yvonne hat sie weggelassen und mit Kassler vorbereitet)
Wurde die Suppe mit Würsten zubereitet, dann rausnehmen.
Die ganzen Birnen in die Suppe geben und 5 Minuten erhitzen.
Die Würste in Scheiben schneiden. Die Suppe in Teller verteilen, mit jeweils eine Birne und Wurstscheiben anrichten und mit Petersilie bestreut servieren.

Schmeckt einfach vorzüglich!

Weitere leckere Gerichte zum Wochenanfang gibt es bei Katja.


Sonntag, 17. November 2013

Samstagskaffee im richtigen Film

Ein richtig guter Film lief in den letzten zwei Wochenendtagen und wir waren Hauptdarsteller!
Schön war´s! Die Rolle nehme ich gerne öfter an.


Samstagskaffee diesmal in aller Frühe unterwegs.


Weitere Szenen folgten. "Drehort"- Hamburg.















Ich hoffe bei Euch lief auch der richtige Film.

Donnerstag, 14. November 2013

Das Leben feiern mit Röstbrot und Herbstsalat

Das Leben feiern! Was für ein schöner Gedanke! Zu gerne tue ich es und freu mich über die kostbaren kleinen und großen Momente, die mir über den Weg laufen.

Meist sind das die kleinen Dinge, die ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und die Tage schöner und leichter machen.
Die Schätze sind da, man muss sie nur entdecken. Wie ich sie öfter finde, verrate ich heute bei Eni. 
Eine Schatzkarte braucht man nicht dazu.
Manchmal reicht es einfach die Augen zu schließen und zu genießen, aber auch das muss geübt und gelernt sein.

Der Stiefmonat November, mit seinen dunklen, feuchten Tagen, ist ein perfekter Probemonat.
Er versteckt seine kostbaren Schätze gerne im trüben Regen, oder lässt sie vom heftigen Winde durch die Luft pusten. Aber es lohnt sich auch im dichtesten Nebel danach zu suchen.
Die Belohnung ist umso schöner, lichtvoller, bunter, würziger und schmackhafter.

Gestern habe ich sie neben dem Novemberfeuer entdeckt und dann auf der Zunge zergehen lassen, in Form vom köstlichem Röstbrot und fruchtiger Herbstsalat.




An kühlen Herbst und Wintertagen liebe ich gut eingepackt am Feuer zu stehen. Die Wärme und das Licht der auflodernden Flammen und die kleinen, tanzenden Funken tun so gut an diesen Tagen.
Wieso grillt man eigentlich immer nur im Sommer, wo es ohnehin so heiß ist?

Gestern wurde mir wieder bewiesen, es lohnt sich noch mal den Grill auszupacken, oder einfach ein Feuer anzuzünden.

Das heiße, knusprige Röstbrot mit Birnensenf wärmt Hände und Seele.
Manchmal steckt wirklich in der Einfachheit der größte Zauber.

Birnensenf mit einem Schuss Olivenöl verrühren, eventuell mit einigen abgezupften Thymianblättchen würzen. Baguette oder Ciabattascheiben von beiden Seiten damit bestreichen und auf dem Grill knusprig rösten.

Der fruchtiger Herbstsalat ist eine schmackhafte Begleitung dazu.






Feldsalat, Rucola, klein geschnittene Tomaten und gelbe Paprika und süße, kernlose oder entkernte halbierte Trauben und gehobelten Parmesan in einer Salatschüssel mischen.

Für den Dressing 6 Eßl Salatöl, 4 Eßl fruchtiger Essig, 1-3 Eßl fruchtige rote Marmelade oder Gelee (z.b Holunderbeerengelee), Salz und Pfeffer  gut vermischen.

Dressing über den Salat verteilen und mit gerösteten Pinien-Walnuss oder Sonnenblumenkernen bestreuen.

Was jetzt noch alles auf dem Grill kommen kann!

Gewürzte Kürbisschnitzen, Maronen, Birnen mit einer weichem Blauschimmelkäse.....

Oh, ja der November ist ein Genuss!

Mittwoch, 13. November 2013

Mittwoch im Mittelpunkt - Lichter und Gesichter

Mittwoch suche ich den Mittelpunkt.
Ist es die Arbeit, die Wäscheberge, abends ein schönes Buch, Musik oder ein Film zum abschalten, um weitermachen zu können, ein neues Rezept, was man kaum erwarten kann nachzukochen, eine neues Kleid, die Urlaubsplanung, ein tolles Gespräch, oder jemand, der unsere Aufmerksamkeit braucht, oder wir seine. Ist es etwas Schönes, Ärgerliches oder Ermüdendes? Einfach die Mitte eben.
Habt ihr Lust mitzumachen?
Ihr könnt einfach den Link zu Eurem Mittelpunkt-Post im Kommentar  hinterlassen.
Ich bin sehr gespannt was ihr so alles in der Mitte findet.


Tag zu Tag wird es dunkler. Kerzen, Lichter, Laternen machen die Tage gemütlicher.
St Martin ritt mitten im Lichtermeer vorbei und ließ eine ganze Laternenschar hinter sich. Laternenumzüge zum gemeinsamen Mitlaufen gibt es zum Glück bis ende November noch zahlreich in der Stadt und wir laufen gerne mit, aber auch ein Spaziergang am späten Nachmittag durch die dunklen Straßen und Parks zaubert eine lichtvolle Stimmung in die dunkle Jahreszeit.

Die Gesichter leuchten auf! Mit so viel Frohmut kann man doch dem Stiefmonat November doch noch was abgewinnen.




Die ganz klassische Pappmache-Laternen herzustellen, ist selbst mit ganz kleinen Kindern ein großer Spaß. Besonders große Begeisterund entsteht, wenn es darum geht die schmirieg-klebrig-kleisterigen Papierschichten mit den kleinen Patschehänden glatt zu streichen.


Kleister nach Anleitung anrühren, Luftballon aufpusten, Transparenpapier in grobe Fetzen reißen.
Den Ballon mit einer dünnen Schicht Kleister bepinseln. Schicht für Schicht mit den Papierfetzen bekleben. Für eine gute Stabilität braucht man 3 Grundschichten.
Für die Haare farbiges Papier zurechtzupfen und aufkleben.
Augen, Mund, Wangen und andere Gesichtsmerkmale aus passenden Papieren ausschneiden und ebenfalls aufkleben. 2 Tage trocknen lassen, bis die Formen richtig ausgehärtet sind.
Wir haben mit dem Fön fleißig nachgeholfen. So reichte eine Nacht.
Sollten einige Stellen sich lösen, noch mal nachkleistern.
Kerzenhalter und Bügel anbringen. (Ich persönlich finde die Halterung für Teelichter praktischer)



Nach Lust und Laune flatternde Haare, Zöpfe aus Transparentpapierstreifen ankleben und hübschen Damen einige Papierblumen spenden.
Laternenstäbe einhaken, Lichter anzünden und los gehts zum Lichterfest.





Dienstag, 12. November 2013

Fragen und Antworten

Heute bin ich, als Gast bei Wand und Beet, wo ich einige Fragen rund um das Bloggen beantwortet habe.



Euch Allen einen schönen Dienstag!


Montag, 11. November 2013

11.11. St Martin

St Martin Tag ist heute. Singende Kinder ziehen durch die Straßen und erbetteln einige Äpfel, Birnen, Nüsse, oder etwas Süßes. Leider werden es Jahr zu Jahr weniger. Halloween übernimmt immer mehr das Martinssingen. Ich finde diesen altdeutschen Brauch mit dem Laternlauf, dem Vorspielen der St Martin Geschichte und den singend bettelnden Kinder, sehr schön. (Weniger schön finde ich eine  eher brüllende, als singende, mit Plastiktüten bewaffnete, Geschäfte stürmende Kinderschar.)

Vor einigen Jahren, im Grundschulalter der großen Töchter, zogen sie in kleinen Gruppen um die Häuser, sangen bei Nachbarn, Freunden und auch in den umliegenden kleinen Läden.
Sobald es dunkel wurde liefen wir mit leuchtenden Laternen über den großen Park und durch die Straßen. Vorne St Martin auf einem echten Pferd reitend, gefolgt von einer Kapelle und gut über hundert singende Kinder und Erwachsene.

Dieses Jahr möchte Emil auch so gerne St Martin spielen.
Seit Tagen singen sie im Kindergarten schon die Martinslieder, spielen die Geschichte vor und am Donnerstag folgt dort der kleine Laternenumzug, im Anschluss mit süßem Brot, zum Teilen und Kinderpunsch.

Um die Geschichte Nachspielen zu können habe ich ein Steckenpferd und einen Umhang gebastelt.
Mal schauen, ob er sich traut, bei den Nachbarn vorzusingen.




Verkleiden und Rollenspiele machen einen riesen Spaß. Das Pferdchen wird nach dem Martinstag bestimmt auch öfter im Einsatz sein.



Eine größere Socke mit Füllwatte ausstopfen. Am hübschesten sieht es mit Handgestrickten Socken aus. (ich habe etwas ärger bekommen, weil ich den zum Pferd verwandelt habe. Größere Männersocken eignen sich einfach besser.) 
Ich hatte gerade kein Füllmaterial zur Hand, so habe ich ein ein älteres Kisseninlett zerrupft, auch alte, zerschnittene T-Shirt Reste würden den Zweck erfüllen.
Mit Strickwolle Mähne annähen.
Größere und kleinere Knöpfe eignen sich gut als Augen und Nasenlöcher.
Ich habe die Ohren gestrickt, aber auch gehäkelt geht es schnell.  Ein dreieckiges Stück Filz oder Leder ausgeschnitten und angenäht, tun es auch.
Einen Stock in das fertige Pferdekopf stecken, gut zubinden, eventuell noch Zaumzeug anbinden und losreiten.


Für den Umhang ein Stück Flies, Wollstoff oder eine alte Decke auf Maß schneidern, am oberen Rand kleine Löcher reinschneiden, einen Band durchziehen und umhängen.
Fertigt man zwei gleiche teile an und legt man sie übereinander, kann man wunderbar das Teilen des Umhangs mit dem Schert nachspielen.
Die eine Hälfte bleibt bei St Martin, mit der anderen wird der Bettler zugedeckt.
Später können die Umhänge für allerlei Spiele mit Freunden verwendet werden.

Für das Schwert einfach eine lange und eine kurze Holzlatte zusammennageln.

Jetzt darf gespielt werden.

Samstag, 9. November 2013

Samstagkaffee mit Bettzirkus

Nein, es ist kein Traum, ich bin wach und sie sind immer noch da. Unzählige Kuschelwesen und ein wilder Hampelmann.


Wer braucht wohl mehr artistische Fähigkeiten, der Streifenclown, oder ich, um die Tasse zu halten?


Wo ist der Fluchtweg? Ich glaube, ich muss diese Vorstellung doch frühzeitig verlassen.
Die Küche ist heute ein sichererer Ort, um Kaffee zu trinken.


Einen ruhigeren Samstagskaffee gibt es bestimmt bei Ninja, ich gehe mal schauen.


Freitag, 8. November 2013

Typisch ungarisch

Koch mal was typisch ungarisches!

Wenn diese Bitte geäußert wird, weiß ich, dass meist ein Gulaschgericht gemeint ist.
Szegediner Gulasch zum Beispiel. 
Als ich allerdings als 18 jähriger meine erste Zeit in Deutschland, als Au-pair verbrachte, war es mir noch nicht so klar. Es gibt so einige ungarische Gerichte, warum gerade der Szegediner Gulasch in Deutschland so ein Beliebtheit erlangte, war mir unklar.  (Vielleicht wegen der Sauerkraut)

Als meine Au-pair Familie mich darum bat, den berühmten Szegediner-Gulasch zu kochen, (sie wollten sogar ihre Freunde zum Festessen einladen) hatte ich keinen Schimmer was sie meinten.  
Selbst mit 18 war ich schon davon überzeugt,  gut kochen zu können, aber in dem Fall wusste ich nicht mal, wo ich anfangen sollte.
Da Internet, Google, Facebook, Handy, Skype vor 24 Jahren noch nicht präsent waren, telefonieren nach Ungarn ein Vermögen kostete und ich mich aus diesem Grund nicht traute vom Haustelefon anzurufen, rief ich meine Mutter aus einer Telefonzelle an, um nach dem Rezept zu fahnden. Sie war genauso ratlos. 

Gulasch ist bekanntlich eine Suppe und Szeged eine Stadt in Südungarn, aber  wie man dort die Gulaschsuppe kocht.....?  

Am nächsten Tag, als endlich alle aus dem Haus waren, saß ich neben dem Telefon und wartete auf die Erklärung. Die kam auch. Meine Mutter ist zuverlässig. 

Also in Szeged kocht man die Gulaschsuppe nicht nur mit Fleisch und Kartoffeln, sondern mit Gemüseeinlage und gezupfte Nudeln. 
So einfach ist es. 

Und ich kochte. Und es schmeckte.  Trotzdem waren die verdutzten Gesichter am Tisch nicht zu verkennen und ich erfuhr endlich was unter Szegediner-Gulasch gemeint war:
Ein dickes Gulaschgericht, (in Ungarn Pörkölt genannt) mit Sauerkraut und Schmand.
Ach, so! Székelykáposzta. (Székely-Kraut), inspiriert und benannt nach dem ungarischen Schriftschteller und Dichter József Székely (1825-1895).

Ein tatsächlich sehr beliebtes ungarisches Gericht. 


Jedes mal, wenn ich es koche, muss ich an diese Geschichte denken.
Mittlerweile bin ich etwas selbstbewusster und in der deutschen Sprache gewandter.  Ich habe es gelernt, um genaue Beschreibung zu bitten, wenn ich etwas nicht einordnen kann.


So kocht man Szegediner-Gulasch, was eigentlich nichts mit Szeged zu tun hat:

Etwa 300-350 g feingehackte Zwiebeln in Speiseöl oder Schmalz anschwitzen, dabei leicht anrösten. Die Zwiebeln kurz vom Herz ziehen und 20 g schöne, rote, am besten ungarisches edelsüß Paprikapulver unterrühren. Jetzt 1kg in mundgerechte Stücke geschnittene Schweinegulasch (die gekauften, vorgeschnittenen Würfel dritteln, oder vierteln) dazugeben, pfeffern, wenig salzen und leicht anrösten. Dann mit etwas Wasser oder Brühe aufgießen, 1 gewürfelte spitze weiße Paprika, 1-2 enthäutete Tomaten (oder geschälte Tomaten aus der Dose), wenig gemahlenen Kümmel und 1-2 zerstoßene Knoblauchzehen hinzufügen und langsam Schmoren lassen. Immer nur wenig Flüssigkeit angießen. Das Fleisch muss fast in seinem eigenen Saft köcheln. ( Auf diese Weise vorbereiteten Fleisch nennt man in Ungarn Pörkölt. Gerne wird es mit frischen Nockern gegessen, oder weiter verarbeitet. An diese Stelle wäre es schon fast fertig. Nur noch zu Ende kochen und auftischen)
1-1,5 kg milden Sauerkraut ausdrücken. (sehr sauren oder salzigen Kraut ganz kurz in einem Sieb abspülen und sehr gut ausdrücken).
Ist das Fleisch halbgar, das  Kraut dazugeben, alles gut miteinander vermengen, mit etwas Brühe aufgießen, und zugedeckt langsam fertig schmoren. 
Zum Schluss einen halben Liter Schmand vorsichtig unterrühren. 
Ist es zu flüssig geraten mit ganz wenig Speisestärke oder Mehl binden. Nochmals gut aufkochen und servieren. 
Nach Belieben mit feingehacktem Dill bestreuen. 
Als Beilage wird Brot dazugereicht. ( Kartoffel oder Roggenbrot schmecken wunderbar dazu)

Mittwoch, 6. November 2013

Mittwoch im Mittelpunkt -Einfachheit

Mittwoch suche ich den Mittelpunkt.
Ist es die Arbeit, die Wäscheberge, abends ein schönes Buch, Musik oder ein Film zum abschalten, um weitermachen zu können, ein neues Rezept, was man kaum erwarten kann nachzukochen, eine neues Kleid, die Urlaubsplanung, ein tolles Gespräch, oder jemand, der unsere Aufmerksamkeit braucht, oder wir seine. Ist es etwas Schönes, Ärgerliches oder Ermüdendes? Einfach die Mitte eben.
Habt ihr Lust mitzumachen?
Ihr könnt einfach den Link zu Eurem Mittelpunkt-Post im Kommentar  hinterlassen.
Ich bin sehr gespannt was ihr so alles in der Mitte findet.


Meist sind es die einfachsten Spiele, die die Großen und die Kleinen gleichzeitig begeistern.


Der große Freund fädelte spontan einige Bretzeln aus der Knabberschale auf und spannte sie zwischen zwei Türklinken.
Die Minifreundin hatte einen riesen Spaß, erst mit den Händchen, dann nach einigen Übungsrunden, die nur mit dem Mund von der Schnur zu essen.
Viel Spaß und Erfolgserlebnis für Beide.

"Schaut mal, sie kann das schon!" und sie lacht stolz mit vollem Mund mitten in einem Krümelhaufen.

Manchmal kann es so einfach sein.




Dienstag, 5. November 2013

Herbstliche Bilderjagd

Buntes Laub, zarter Nebel, müder, goldener Sonnenschein, sich auf den Winter vorbereitende, leise vorbeihuschende Tiere. Der Herbstwald bietet die wunderschönsten Bildmotive.

Also, Wanderkarte ausbreiten, Kamera packen, sich dick anziehen, einen Rucksack für die schönsten Funde nicht vergessen und los geht´s auf Bilderjagd.


Auf die Pirsch gehen. Dabei Wildschweine möglichst nur aus der Ferne begegnen, von keinem Hirsch sich auf das Geweih nehmen lassen, mit leisen Pfoten anschleichen, sich auf die Lauer legen, zielen und Bild schießen.



Mit frischer, würziger Waldluft in der Nase, vom Wind gut durchpustet, Hände voll Tannenzapfen, Samen, Baumrinde und voller Kamera nach Hause kehren.


Ja, das werden wir am Wochenende tun.
Jetzt gehen wir aber erst in den Garten, rechen wir den Laub zum großen Haufen, für Igel und Kröten.
Schon seit Jahren bleiben unsere kleine Gartenmitbewohner und überwintern in ihrem geschützten Winterquartier unter Rosen, Hecken oder neben dem Komposthaufen.
Sie danken dem Gärtner für Reisig und liegengelassenen Laub.

Der faule Gärtner - welch ein dankbarer Job. Man wird mit Igelburgen belohnt.