Freitag, 11. Dezember 2015

Adventslichter

Oh, je nur noch zwei Wochen und es ist Weihnachten!



Mein Blograd ist im Herbst stecken geblieben. Ich versuche mal jetzt Richtung Winter zu schubsen, auch wenn die Temperaturen draußen fast frühlingshaft sind.
Mit Frau Zeit stehe ich momentan auf Kriegsfuß.  Sie hat es zu eilig und ich kann sie kaum einholen, oder habe ich es verpasst und die Tage haben jetzt weniger Stunden?
Wie auch immer, ich renne einfach nur noch hinterher.
Anfang der Woche haben
einige unbeliebte, mikroskopisch kleine Wesen mich gezwungen meine Schritte zu drosseln. Und auch wenn Halsschmerzen, Husten und Schnupfen höchst unangenehm sind, tat es mal gut zwei Tage einfach nichts zu tun. Selbst mein Kopf akzeptierte die faulen Tage, welch ein Wunder!

Trotz viel Arbeit konnten wir die Adventstage genießen und uns ein wenig auf die Winterfeste einstimmen. Für den kleinsten in der Familie ist es die zauberhafteste Zeit des Jahres.
Kerzen, Weihnachtsgeschichten, Weihnachtsmarkt, Schulfest, Backen, Basteln, Schuhe putzen, Päckchen auspacken, gemeinsam Zeit verbringen.

Sein Kopf ist voller Ideen und ich beneide Ihn für seine unbeschwerte Freude, seine Begeisterung, erwartungsvolle Blicke und leuchtende Augen.
Es ist die Zeit gekommen, wo das Zuschauen und das fertige hinnehmen nicht mehr reicht, er will auch mitgestalten. Ja, mit acht ist man schon groß und fast selbstständig.
So gestalteten wir dieses Jahr gemeinsam unseren Adventskranz. Wir Gingen in den Garten und sammelten zusammen  Zweige, Äste, Immergrün und Verblühtes und banden wir einen großen Kranz. Einige auf Waldspaziergängen gesammelte Federn, Lerchen- und Tannenzapfen zwischengesteckt und fertig war das festliche Vogelnest. Der Buntspecht aus seiner hauseigenen Naturkundemuseum durfte darauf gleich Platz nehmen und scheint sich im Adventslicht gerückt ganz wohl zu fühlen.





Die Kerze brennt nun seit zwei Wochen jeden Abend und der Vogel hat zum Glück immer noch sein buntes Federkleid.

Die ursprüngliche Idee des Adventskranzes mit 24 Kerzen haben wir etwas neu interpretiert wieder belebt. Die Steckleuchten bekommen täglich eine Kerze mehr und die Lichter werden fleißig gezählt und angezündet. Welch ein Glück, dass die kleine Weihnachtsbaumkerzen in die Fassungen passen! Auch wenn weniger hübsch, als die langen, schlanken Originalen, beim täglichen brennen und in der Menge wesentlich günstiger und doch ganz schön.


Ich wünsche Euch eine schöne, lichtvolle Adventszeit!