Samstag, 13. Februar 2016

Zartgrün



Zart und zaghaft ist das erste grün nach den Wintertagen, aber doch so jung, mutig kraft- und hoffnungsvoll.


Die Nächte noch eisig, die Tage kühl und windig, aber sie lassen sich nicht entmuntern, die Christrosen, Schneeglöckchen, Krokusse und die anderen Vorboten des Frühlings.
Sie stecken ihre hübschen Köpfe aus der eisigen Erde und sind sie noch so klein, zaubern gleich ein Lächeln ins Gesicht und Vorfreude auf mehr. Es kann nicht mehr so lange dauern und es blüht und grünt im Wettstreit. Dann sind die zarten Schönheiten allerdings schon längst weg.
Jetzt dürfen sie alleine strahlen im Garten und auch in der Wohnung.


Ich mag sie am liebsten in alten geschliffenen Vintagegläsern.  Eine eisige, herzwärmende Frühlingsstimmung.



Mittwoch, 10. Februar 2016

Dole, Rabe, Krähe........schwarzer Vogel


Bevor er nach den Karnevalstagen ganz wegflattert, steht er für einen kurzen Moment still vor der Linse, unserer schwarze Rabe.......pardon, Dole. 



Das diesjährige Thema, für die Karnevalsverkleidungen in der Schule, war Tiere. 
Wenn Tier, dann ein Vogel!  Zum Glück hat er sich an sein Vorschlag vom letzten Jahr sich nicht mehr erinnert und mir blieb eine motorisierter Pfau zu kreiren erspart. 
Ein schwarzer Rabe sollte dagegen ohne große Mühe fertigzustellen sein. 

So viele schwarze Feder kosten ein Vermögen und sind auch noch so klein, so versuchte ich mein Glück mit der Schere und es klappte erstaunlich gut. 

Der Rabe, der nach dem ersten inspizieren der Federstruktur des Hausorinitologens sich als Dole entpuppte, bekam nach einem scherenklappernden Nachmittag ein ordentlich dichtes Federkleid, mit ansehlicher Spannweite. 
Gleich nach dem schlüpfen begann er zu flattern und flog unermüdlich seine Runden. 



Langsam kommt er zu Ruh und macht Pause in seinem Nest.